La classe 7.4 et les élèves de Reims à Leipzig

- Textes des élèves de la 7.4 -

Montag, 24.04.2017

Am 25.4 hat endlich die zweite Phase unseres Frankreich-Austausches begonnen. Knapp einen Monat davor waren wir bei den Schülern aus Reims zu Gast und konnten seitdem kaum das Wiedersehen in Leipzig erwarten!

Lundi, Arrivée: Le lundi nous avons eu des cours normaux. Mais ce soir notre échange scolaire à Leipzig a commencé. Les corres (=Austauschpartner) sont arrivés à la gare de Leipzig à 18:42 heures. Le rendez-vous avec les corres de Reims s’est très bien passé parce  que les élèves de la 3e sont très gentils. Puis, quand les corres ont fait des bisous, les familles sont allées dans leur maison. À la fin les familles ont mangé ensemble et ont bien dormi.

Dienstag, der 25.04.2017

Am Dienstagmorgen gingen wir ins Bachmuseum und in die Thomaskirche anschließend machten wir eine Stadtrallye und Sport und Spiel in der Turnhalle. Es hatte zwar Spaß gemacht doch insgesamt war der Dienstag lang und anstrengend.

Le mardi matin nous sommes allés à l´église St. Thomas et au musée Bach. Là nous avons appris beaucoup de choses sur Johann Sebastian Bach. Après nous avons fait un rallye en ville. Pour ça nous avons fait quatre groupes. Enfin nous étions sportifs dans le gymnase. Le mardi était très long mais il a fait aussi trop de plaisir.

Mittwoch, 26. April 2017

Am Mittwoch, den 26. April 2017, fand für die Gruppe A ein Kunstprojekt statt. Die Gruppe B fuhr ins Kinderrestaurant. Anschließend besuchten die französischen Austauschschüler die Inspirata. Am Abend wurde in der Schulmensa eine Feier veranstaltet.

Mercredi, le 26 avril 2017, le groupe A a eu un projet d'art avec Mme Melzer. Ils ont fait un photocollage de Leipzig. Nous avons aimé travailler créativement. Le groupe B est allé au restaurant d’ enfants. Après, les correspondants français ont visité l'Inspirata. Ils ont bien aimé faire des expérimentes. Le soir, nous avons fait une fête à la cantine. Tout le monde a eu la pêche. Nous avons écouté de la musique et dansé. Le mercredi nous a beaucoup plu.

Donnerstag, 27.04.

Heute stand der Besuch des Kinderrestaurants auf dem Programm, lecker ! Der Nachmittag war frei und führte uns z.B. ins Jumphouse.

Jeudi matin, nous nous sommes rencontrés dans le foyer de notre école. Un part du groupe est parti dans le restaurant d’enfants. L‘autre part est resté à l’école pour un projet d’art. Nous avons nous-mêmes cuisiné beaucoup de plats typiques de la Saxe, par exemple: „Hochzeitssuppe“, „Quarkkeulchen“ et „Leipziger Lerche“. À notre avis, le restaurant était très cool et intéressant. Nous avons eu beaucoup de plaisir.

Freitag, 28.04.

Alles in allem war das ein sehr schöner Freitag mit den französischen Gästen aus Reims: gemeinsames Frühstück, Unterricht und unser Kurzausflug in den Wildpark...

Vendredi, le 28 avril, nous nous sommes rencontrés à huit heures et nous avons commencé avec le petit déjeuner à la cantine. C´était très intéressant avec notre corres. Ensuite nous avons fait le résumé du rallye dans les groupes avec les corres. Le matin on a eu des cours avec nos corres. Nous avons eu des cours de musique avec M. Zürner. Le cours des mathématiques avec M. Radun, et l’allemand avec Mme Handschel. C’était très drôle, parce que Mme Handschel a fait des cours de danse avec nous. Ensuite nous avons mangé à la cantine avec les élèves de Reims. L’après-midi, nous sommes allés au Wildpark. C’était un peu ennuyeux, parce que les animaux n’ont pas été là. Je pense qu‘ il faisait trop froid pour les animaux.

Samstag der 29.4.2017, der Tag an dem die Franzosen Deutschland verließen

L´ambiance était super. Rendez-vous à la gare à 8.40 heures. Les corres franҁais ont parlé ensemble, les Allemands aussi. Le sujet était la semaine de l´échange scolaire, nous avons beaucoup rit. Tout le monde était de bonne humeur. Il y avait des larmes. Les familles ont dit au revoir et le train est parti à 9.27 heures.

La semaine était super, super cool.

Schüleraustausch der Klasse 7.4 in Reims – quelle semaine extraordinaire!

Am Sonntag, den 17.04.2016 um 5.00 Uhr sind wir aufgestanden und zur Schule gefahren, wo wir bei strömendem Regen müde und gespannt auf den Bus warteten. Nachdem wir uns alle von unseren Eltern verabschiedet hatten, fuhren wir um 6.00 Uhr los nach Reims. Während der langen Fahrt schauten wir zum Zeitvertreib drei Filme und spielten zusammen Werwolf. Wir machten zwei kleine Pausen und eine große Mittagspause, in der wir alle zu McDonald's gegangen sind. Nach 12 Stunden Fahrt kamen wir um 18.00 Uhr in Reims an, wo unsere Gastfamilien schon auf uns warteten. Als wir bei den Gastfamilien zu Hause ankamen, viele mussten 30 Minuten mit dem Auto fahren, gab es für die meisten ein 3-Gänge-Menü zum Abendessen. Danach sind wir müde und erschöpft ins Bett gegangen und waren gespannt, was uns die Woche so bringen würde.

Am Montag, den 18.4.2016, trafen sich alle (Unsere Austauschschüler und wir), um 7:45 Uhr in der Mensa der Schule unsere Austauschschüler und wurden von dem Direktor des Collèges Notre-Dame empfangen. Nach einem kleinen Frühstück, teilten wir uns in zwei Gruppen und besuchten den Französisch- und Geschichtsunterricht. Zum Mittagessen gingen wir nach Hause oder aßen in der Kantine. Nach der langen französischen Mittagspause, besichtigten wir, mit einer Führung ohne unsere Austauschschüler, die Kathedrale von Reims, die im gotischen Stil und mit den bekannten Chagallfenstern gebaut wurde. Am Nachmittag, ab 16:00 Uhr hatten wir dann ein individuelles Programm mit unseren Austauschschülern.

Mardi matin, nous avions un cours de maths et un cours d'histoire. Le cours de maths a été en français, le cours d'histoire a été en allemand. Puis, nous avons fait un rallye en ville avec notre corres. Nous avons cherché des monuments et on a répondu aux questions des profs.
Après, nous sommes allés dans la chocolaterie "Deléance" et nous avons mangé du chocolat. Nous pouvions acheter du chocolat après la visite. Enfin, nous sommes allés à la maison.

Am Mittwoch dem 20. April 2016 war unsere Klasse mit unseren beiden Begleitlehrern, Frau Recknagel und Herr Dunkel, auf Schüleraustausch unterwegs. Geplant war ein Ausflug in das „Maison Fossier“. Maison Fossier ist eine große Fabrik in Reims, in der die berühmten Biscuit Rose hergestellt werden. Nebenbei werden auch verschiedene Kekse und andere Gebäcke dort produziert. Um 8:15 Uhr brachen wir dann endlich auf  und fuhren ein kleines Stück mit unserem Reisebus, da es zu weit zu laufen war. Während der Fahrt kamen wir an einer Straße mit vielen Kirschbäumen vorbei, die wunderschön rosa blühten. Endlich angekommen, sah man ein großes Gebäude, über dem ein Schild mit der Aufschrift „Maison Fossier“ hing. Drinnen empfing uns eine etwas ältere Dame mit weißen Kittel und schwarzen Stöckelschuhen. Sie begleitete uns in einen kleinen Raum. Darin waren rote Stühle und ein Beamer für uns bereit. Zuerst schauten wir einen kleinen Film, in dem uns gezeigt wurde wie das Maison Fossier gegründet wurde. Danach durften wir die verschiedenen Spezialitäten des Maison  probieren und es gab eine Führung durch die Fabrik. Dabei konnte man die Herstellung der einzelnen Gebäcke beobachten. Unter Anderem die Herstellung des Marzipans oder der Biscuit Rose. Anschließend kamen wir in den Laden des Maison Fossier in dem man alle Produkte der Fabrik kaufen konnte. Nach einer viertel Stunde fuhren wir dann endlich wieder zurück. Bis zum Unterrichtsschluss der französischen Schülern (unsere Austauschpartner), durften wir uns noch alleine in der Stadt aufhalten. Später trafen wir uns zum Mittag an der Notre-Dame Schule, warteten auf unsere Correspondants und hatten letztendlich freie Zeit bei 21Grad Sonnenschein, in der wir privat unterwegs waren, bis der Tag zu Ende ging.

An unserem letzten Tag vor der Rückkehr nach Leipzig, dem 21. April, trafen wir uns um 08.45 Uhr in der Schule unserer Austauschschüler. Diese hatten bereits seit 08.15 Uhr Unterricht. Ausgerüstet mit Lunchpaketen für das Picknick heute Nachmittag machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu der Champagnerkellerei "Taittinger". Unten in den Champagnerkellern besichtigten wir die Lagerplätze der circa drei Millionen Champagnerflaschen. Nach der Führung schauten wir uns die Basilika "Saint-Remi" an, in deren Park wir ein kleines Picknick bei schönstem Sonnenschein veranstalteten. Mit dem Bus und gemeinsam mit unseren Austauschschülern fuhren wir zum Bowling "Thillois". Dort spielten wir eine Runde, wobei wir leckere Crepes oder Waffeln aßen. Danach trennten sich unsere Wege und wir hatten einen freien Nachmittag und auch den letzten Abend bei unseren Gastfamilien.

Am Freitagmorgen mussten wir um 6:45 Uhr am Bus sein damit wir um 7:00 Uhr, nachdem sich jeder von seinen Austauschfamilien verabschiedet hatte, losfahren konnten. Die Fahrt war sehr toll. Fast jeder wusste womit er sich beschäftigen sollte. Die meisten waren noch müde und nach drei Stunden war dann die erste Pause. Dann ging es weiter, während der Fahrt konnten wir Filme schauen, so verging fast die Hälfte der 11 Stunden wie im Flug. Während der Pausen konnte jeder auf die Toilette gehen oder sich etwas zu essen kaufen. Der Lehrer ist auch einmal während der Fahrt eingeschlafen. Besonders aufregend wurde es als wir Leipzig erreicht hatten. Fast jeder war froh, wieder zu Hause zu sein.

Von Clea & Sophie, Leonie & Greta, Henrike & Mariam, Oceana, Victoria & Anna sowie Damien & Juliusz

 

 

Schüleraustausch Reims 31.03.-05.04.12

Als wir Samstagmorgen früh 06.00 Uhr auf dem Parkplatz standen und auf den Bus nach Frankreich warteten, verging mir ein wenig die Lust. Es war kalt und ich war genervt. Plötzlich fuhr „Der Eilenburger“ vor und alle stürzten samt Gepäck auf die Kofferklappe zu um ja der Erste zu sein. Ich saß neben Lisa und wie es normalerweise immer auf Reisen bei mir ist, bekam ich sofort Hunger / Appetit (ich hatte auch noch nichts gegessen). Eigentlich wollte ich noch eine Weile schlafen, aber ich war so aufgeregt, da ich das erste Mal bei einem Jungen in der Gastfamilie war. Jedenfalls verging die Fahrt sehr gut und mit viel Spaß. Der Bus fuhr in Reims ein. Plötzlich standen wir auf so einem Platz mit Brunnen und wir konnten uns vor Neugierde nicht mehr halten. Da kam Frau Geßner zu uns und meinte wir sollen leise sein, weil wir den Parkplatz suchten. Ich war erleichtert als sie das sagte, denn ich wollte einfach mal „herunterkommen“. Kaum fuhren wir auf den Platz, erblickten wir die Franzosen, welche uns winkten, stiegen aus und sahen die Austauschpartner. Mein Herz schlug richtig schnell und ich sah sogar schon Léo, meinen Corres.

Wir liefen gleichzeitig aufeinander zu und lachten uns an. Wir gaben uns bisous und er wollte nach meinem Koffer greifen, doch ich sagte: „Non, merci! Moi, je peux prendre.“ Es wäre mir sonst unangenehm gewesen, wenn er mein Zeug trägt und ich wie eine Diva (vielleicht nicht ganz so extrem) daneben liefe. Er stellte mir seine Mutter und seine kleine Schwester Manon (12) vor. Sie waren mir auf Anhieb sympathisch, doch ich konnte keinerlei Ähnlichkeit erkennen. Sie wohnten in einem kleinen Dorf (Ormes) und die Autofahrt dorthin war irgendwie schön. Wir unterhielten uns und sie sagten mir, mein Französisch sei sehr gut (Grammatik, Satzbau etc.). Ich hätte noch eine Stunde fahren können, weil das Auto und die Stimmung so angenehm waren. Als ich in das Haus trat, begrüßte mich zuerst der Vater und redete viel zu schnell mit mir. Als nächstes zeigte mir Léo das prunkvolle, riesige Haus und ganz oben „mein Zimmer“ (also sein Zimmer und meines für eine Woche). Dieses war so groß und schön eingerichtet, dass mir der Kiefer nach unten klappte und ich außer einem „Woah…“ nichts anderes heraus bekam und meine Augen weit wurden. Später saßen wir alle beim Aperitif und ich fühlte mich trotz der langen Fahrt erholt und wie im Urlaub. Auch das Essen ließ mich staunen. Jeden Abend und auch am Mittag wurden mehrere Gänge gekocht und alle machten Späße am Tisch und man kam sich vor wie ein Familienmitglied. Das liebe ich an Frankreich - die Gastfreundlichkeit und die spürbare Leichtigkeit. Sonntagmorgen traute ich mich nicht aus meinem Zimmer raus und auch nicht auf die Toilette. Um 11.00 Uhr bekam ich Hunger und stieg endlich die Treppe hinunter in die Küche, wo schon ein leckeres Frühstück auf mich wartete. Danach wollten Léo und Manon mir das Dorf und den Park zeigen. Da ich zu Hause (also in Leipzig) fast nie einfach mal so Ball spiele, war das für mich ein richtiges Highlight zu dritt Basketball und Fußball zu spielen. Den ganzen Austausch über fühlte ich mich geborgen und all die alltäglichen Probleme konnten vergessen werden.

Manchmal in der Schule oder auf dem Schulhof kam ich mir etwas einsam vor. Jeden Tag wurde ich mehr in die Familie aufgenommen und „taute mehr auf“, denn ich traute mich nun, meine Meinung zu sagen oder mir Nachschlag zu nehmen. Dienstag und Mittwoch redete ich sogar mehrere Stunden mit Léo und obwohl wir fast ausschließlich nur Französisch sprachen, verstanden wir uns super und ich weiß auch gut über ihn und seine ganze Familie Bescheid. Mittwochabend musste ich sogar weinen, denn plötzlich wollten alle Fotos mit mir machen und danach bekam ich ein Geschenk überreicht. Manon schenkte mir eine Collage, auf der stand: „Du bist die beste Austauschpartnerin“ und dazu ein Tuch und ein Freundschaftsband. Wie süß und lieb! Auch die Eltern meinten, es war eine wunderbare Zeit auch für sie und ich sei ein sehr, sehr nettes Mädchen und auch der Vater (der grundsätzlich gegen Austauschschüler ist) meinte, ich könne sehr gerne wiederkommen. Diese ganzen Worte ließen mich strahlen und ich nehme mir fest vor, noch einmal nach Reims zu fahren. Ich habe sogar neue Vokabeln gelernt und neue Dinge über die Stadt gelernt und so. Im Großen und Ganzen war der Schüleraustausch einer der besten, obwohl ich das Bowling als Abschlussfeier langweilig fand. Schade war nur, dass die Franzosen und die Deutschen so getrennt waren. Ich kenne nicht einmal alle Namen, weil sich die Klassen nicht vermischt haben.

Milena Merrem; Klasse 8/1