Tag der Technik

Am 23.09.2016 waren wir zum "Tag der Technik" bei Siemens. Um 8.00 Uhr trafen wir uns vor dem Ausbildungszentrum in der Maximilianallee. Wir waren nicht die einzigen, auch von anderen Schulen waren interessierte Schüler eingeladen worden. Zusammen mit Frau Beikirch und Frau Göbel warteten wir eine Zeit lang, bis die Azubis kamen. Der Rundgang war in 4 Stationen eingeteilt. Zuerst wurde uns etwas über Siemens im allgemeinen erzählt. Dann stellten uns die Azubis einige grundlegende Bestandteile eines Stromkreises vor. Wir erfuhren etwas über LED, Kondensator, Widerstand und Co., bevor die nächste Station auf uns wartete.
Bei dieser konnte man paarweise an einem Tisch einige Untersuchungen an einem Stromkreis vornehmen. Wir sollten Stromstärke und Spannung an verschiedenen Abschnitten messen und erfuhren nebenbei ein paar Grundlagen der Elektrotechnik, wie zum Beispiel dass man die Anschlüsse richtig herum an die Punkte im Stromkreis halten muss, um einen positiven Wert zu erzielen oder einfach die Tatsache, dass es praktischer ist, das Messgerät anzuschalten.
Bei der 3. Station durften wir unseren eigenen "Sieman" bauen. Ein "Sieman" ist eine Platine, die wie ein Männchen geformt ist und auf der wir ein paar Widerstände, Kondensatoren und LEDs anlöten mussten. Als Augen fungierten 2 grüne LEDs, die immer abwechselnd blinkten, wenn man den Sieman an den Strom anschloss.
Bei der letzten Station wurde man noch einmal umfangreich über Ausbildungsmöglichkeiten bei Siemens informiert.
Die Veranstaltung endete gegen 12.00 Uhr. Es war ein interessanter Tag, wenn auch ein wenig voll gepackt mit Eigenwerbung, aber es ist auf jeden Fall lobenswert, dass Siemens sich die Mühe macht, neue Mitarbeiter und Interessierte auf diesem Weg zu gewinnen.

Preisträger bei der zweiten Stufe der Physikolympiade

Am 2.3.2016 fand in der Fakultät für Physik und Geowissenschaften die zweite Stufe der Physikolympiade statt. Aus unserer Schule haben sich (drei) Leute für diese Stufe qualifziert. Die Veranstaltung bestand aus drei Teilen. Um 9:30 Uhr begann die Wettbewerbsklausur. Man hatte zweieinhalb Stunden Zeit um die drei Aufgaben zu lösen. Ein Teil dieser Aufgaben bestand aus einem Experiment, für das man in einen anderen Raum geführt wurde. Nach der Klausur folgte ein Mittagessen und danach eine Vorlesung. Das Thema war "Heiße Luft und andere Gase". Man wurde über Luftdruck, Luftballons und Zeppeline informiert. Mit spannenden Experimenten wurde es noch interessanter, zum Beispiel als eine Tüte wie ein Heißluftballon in die Höhe flog oder der Referent Helium schluckte. Während des Vortrags wurden die Klausuren korrigiert. Dann folgte die Siegerehrung. Um 15:00 Uhr war die Veranstaltung zu Ende.

Die Physikolympiade hat sehr viel Spaß gemacht und am 15. und 16. April 2016 geht es mit der dritten Stufe in Chemnitz weiter.

Lisa Allisat und Elisabet Panteleeva

Taschenrechner im naturwissenschaftlichen Unterricht

Informationen zur Nutzung von Taschenrechnern im Physikunterricht in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 finden sich auf der Homepage unter Organisation/Sekundarstufe I.

Die zweite Stufe der Sächsischen Physikolympiade

Qualifizierte des Reclamgymnasiums:

Lisa Allisat; Christoph Mühlig, Elisabeth Panteleeva, Nicolette Püllmanns

Lisa Allisat hat sich für die dritte Stufe qualifiziert.

Die Universität für Physik in Leipzig – da denkt man an verrückte Wissenschaftler und allwissende Professoren. Doch am 04.03.2015 fand dort die 2. Stufe der 16. Sächsischen Physikolympiade statt. Die teilnehmenden Schüler der Klassenstufen 6 bis 10 hatten sich in der 1. Stufe für die 2. Stufe qualifiziert.

Die 1. Stufe konnte man freiwillig zu Hause lösen. Sie bestand aus zwei schriftlichen und einer experimentellen Aufgabe. Wer eine bestimmte Punktzahl erreicht, durfte in die zweite Stufe.

In dieser Stufe gab es auch drei Aufgaben zu bewältigen. Um 9.30 Uhr wurde im kleinen Hörsaal der Universität das zweistündige Schreiben begonnen. Die experimentelle Aufgabe wurde in einem anderen Zimmer gelöst. Dazu musste man sich in eine der Experimentiergruppen eintragen. Um 11.30 Uhr war das Schreiben beendet und eine Viertelstunde später ging es zum Mittagessen. Danach folgte eine 1,5 stündiger Vortrag, in dem es um die Methoden der Physik und das Licht ging. 14.30 Uhr begann die Siegerehrung; ab einer bestimmten Punktzahl kam man in die dritte Stufe. Diese findet am 24. und 25. April in Chemnitz statt.

Lisa und Nicolette (7.4)

Magdeburg-Exkursion

Der schiefe Turm von Magdeburg und kreuzendes Wasser

Am 7. Mai 2013 trafen sich drei 9. Klassen unserer Schule am Hauptbahnhof zur inzwischen wohl traditionellen Physik- und Geographieexkursion. Nach einer zweistündigen Busfahrt kamen wir im strömenden Regen in Magdeburg an. Unser erstes Ziel war der Jahrtausendturm.

Im höchsten Holzgebäude Deutschlands (60 m Höhe) befinden sich 6 Etagen voller naturwissenschaftlicher Errungenschaften von der Antike bis zur Neuzeit. Er ist schief konstruiert und hat außen eine begehbare Spirale, die wir leider nicht betreten konnten.

Für die Bereiche Antike, Mittelalter und Neuzeit erlebten wir eine sehr interessante und informative Führung. Vom Focaultschen Pendel, über automatisch öffnende Tempeltüren, bis hin zum freien Fall im Vakuum gab es jede Menge zu sehen und zu lernen.

Nach der Führung hatten wir Zeit zur freien Verfügung, um eigenständig zu entdecken,  unsere Aufgaben zu vervollständigen und uns zu stärken.

Die zweite Station unserer Exkursion war das Wasserstraßenkreuz. Das ist die Überquerung des Mittellandkanals über die Elbe. Zum Glück hatte es inzwischen aufgehört zu regnen.

Auch am Wasserstraßenkreuz wartete ein Fachmann auf uns, der uns alles zeigte. Zuerst gingen wir zum Schiffshebewerk Rothensee. Dieses ist im Moment nicht in Betrieb, eine abschließende Entscheidung über seine Zukunft ist noch nicht gefallen.

Auf der nächsten Etappe sahen wir uns die Schleuse Rothensee an. Diese wurde im Jahr 2001 eröffnet und ermöglicht seitdem auch größeren Binnenschiffen den Wechsel vom Mittellandkanal zur Elbe. Bis zu diesem Zeitpunkt war das nur über das Schiffshebewerk möglich, wegen der begrenzten Trogmaße mussten größere Schiffe außen vor bleiben. Die Schleuse ist als Sparschleuse angelegt, sie arbeitet mit 3 Sparbecken neben der Schleusenkammer und benötigt ca. 60% weniger Wasser als eine herkömmliche Schleuse.

Zum Abschluss besichtigten wir die Trogbrücke. Der 918 m lange Stahkoloss ist sicher das Herzstück des Wasserstraßenkreuzes. Er führt den Mittellandkanal über die Elbe. Keine Kanalbrücke Europas ist länger. Die Wassertiefe im Trog liegt bei 4,25 m, er ist 34 m breit. Auf der Elbe darunter sind eine Durchfahrtsbreite von 90 m und eine Durchfahrtshöhe von mindestens 6,50 m gewährleistet.

Nach der Heimfahrt im Bus kamen wir gegen 17.30 Uhr wieder am Leipziger Bahnhof an. Das war ein durchaus anstrengender Tag, an dem wir uns aber sehr viel Wissen aneignen konnten.

Exkursion nach Magdeburg am 7. Mai 2010

Exkursionsbericht:

Am 7. Mai 2010 begann der Schultag für die 9. Jahrgangsstufe des Reclam Gymnasiums mit einer zweistündigen Busfahrt nach Magdeburg. Die jährliche Exkursion zum Wasserstraßenkreuz und zum Jahrtausendturm begann um 7.30Uhr am Reweparkplatz. Als wir am Jahrtausendturm angekommen waren, bekamen wir eine ausführliche Führung durch den größten Holzturm von Deutschland. Dieser, aus sechs Etagen bestehende, Turm zeigt Experimente aus allen Jahrtausenden, vom alten Ägypten bis zu modernen Forschungen. Darunter sind zum Beispiel die sich selbstöffnenden Tempeltüren oder das Foucaultsche Pendel. Alle sahen wie gebannt auf eine Metallkugel, die an einem Faden aufgehängt war und wie ein Pendel hin und her schwang. Drumherum waren Metallstäbchen aufgereiht und zwar so, dass nach ca. 10 Minuten ein Stäbchen umkippte.

Nach der Führung hatten wir noch knapp eine Stunde Zeit, um die Aufgaben für das Fach Physik zu lösen und uns ein paar Experimente nochmals zeigen zu lassen.

Danach ging es erneut in den Bus und wir fuhren zum Wasserstraßenkreuz nahe Magdeburg. Dort bekamen wir erneut eine kleine Führung und lösten dort weitere Aufgaben für die Fächer Geografie und GRW. Zuerst ging es zum Schiffshebewerk Rothensee welches nicht mehr in Betrieb ist, danach folgte die Sparschleuse und mit dem Bus ging es dann noch zur Kanalbrücke.

Als auch diese Führung beendet war, fuhren wir erneut zwei Stunden nach Leipzig und die spannende Exkursion nahm ihr Ende. Alle fuhren müde aber zufrieden nach Hause. Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an alle beteiligten Lehrer.

Vivian Gläß und Lea Georgi