"Ein Schatz nicht von Gold" - Auf den Spuren des Heiligen Bennos

Es ist eine sehenswerte Ausstellung. So unser Fazit, als wir im Zug Richtung Leipzig saßen. An diesem Montag schien uns das Wetter gewogen, das Schloss Albrechtsburg erstrahlte im neuen Glanz, fast fertig ist es nun auch innen, alle Gemälde sind nahezu fertig restauriert.

Unsere Ausstellungsführerin Frau Luft nahm uns mit auf die Reise in die Zeit der Reformation und der Gegenreformation. Sehr kompetent und spritzig erzählte und berichtete sie über das Kernland der Reformation, über Macht und Kämpfe aber auch darüber, dass es Menschen gab, die sich nicht anpassen wollten und konnten. Einer davon war der Heilige Benno, Bischof von Meißen.

Ihm war in großen Teilen auch die Ausstellung gewidmet. Mein Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse Katholische Religion waren als Gesprächspartner gefragt und haben diesen Part mit Bravour gemeistert. Wir konnten später die Albrechtsburg besichtigen und als alle müde und hungrig waren, öffnete der Wirt des Lokals „St. Benno“ auf dem Markt die Terrasse und wir konnten unser mitgebrachtes Picknick genießen.

Es war ein gelungener Tag.

Lioba Förtsch 25.9.17

Pessach­ Ein Fest des Judentums

Das Pessach, auch Passach oder Pascha genannt, ist eins der wichtigsten Feste im Judentum. Es soll an den Auszug und die Befreiung der Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei erinnern.

Das Pessach wird in der Woche vom 15. bis 22. des 21. Nisan gefeiert.

Es ist ein Familienfest mit unterschiedlichen Riten wie zum Beispiel dem Seder oder dem Verzehr von Matzen (eine Art von Fladenbrot), deshalb nennt man es auch das "Fest der ungesäuerten Brote".

Meine Klasse 6.5 hat es am 11. April mit Fr. Förtsch gefeiert. Einige von uns Jungs wurden zu Hausherren ernannt. Sie mussten Kippas als Kopfbedeckung tragen. Wir haben aus Haggada Büchern was vorgelesen, wo die Gebete des Festes drin stehen, dabei haben wir Gesten gemacht (zum Beispiel etwas aus dem Becher trinken ) die im Buch beschrieben waren. Die Hausherren mussten den anderen etwas eingießen. Meistens war es Wein, aber wir haben Traubensaft benutzt. Nach einer Viertelstunde waren wir mit dem Lesen des Haggada fertig und begannen damit, die traditionelle Speise zu essen.

Es bestand aus ein wenig Hühnchen, Fladenbrot (matzen), Gemüse (Möhren, Gurke, Kohlrabi ), Obst (die Trauben die eigentlich als Deko gedacht war) und Traubensaft (eigentlich Wein).

Paul

Pessach ist das wichtigste Fest das nach Frühling-Vollmond, am 14. Nisan gefeiert wird. Pessach ist ein Jüdisches Fest, die Juden feiern das als Erinnerung an den Auszug aus Ägypten in die Freiheit. Es geht eine Woche lang und beginnt an Sederabend. Man muss das Haus gründlich putzen und von allem „Gesäuerten“ befreien. Danach wird eine große Tafel mit leckerem Festmahl bedeckt. Alle kleiden sich besonders fein an. Die Jungs / Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen. Alles was auf dem Tisch serviert wird hat einen Bezug auf das Leiden in Ägypten. Es gibt klare Regeln was die Speise und Getränke angeht und jedes davon hat eine Bedeutung: z.B. Salzwasser und bittere Kräuter erinnern an die bitteren Tränen, die damals vergossen wurden. Ein Mus aus Äpfeln, Feigen und Nüssen mit Zimt hat die Farbe der Lehmziegel, die in der Sklaverei geformt werden mussten. Das jüngste Kind in der Familie fragt am Anfang: "Warum unterscheidet sich diese Nacht von allen anderen Nächten?" Der Vater antwortet mit der alten Erzählung von der Errettung der Israeliten aus der Knechtschaft in Ägypten. Nach dem Essen sing der ganze Familie Lieder und Psalmen am Ende der Feier wünschen sich alle gegenseitig:  "Dieses Jahr hier- nächstes Jahr in Jerusalem."

Claudia

 

 

KREUZ und WEG

Kennt Ihr /Sie das:Am Morgen nicht aufstehen wollen, es wartet die mächtige Mathearbeit, Kollegen die mich missachten oder einfach ignorieren. Ich habe Angst vor dem Versagen, dass ich nicht genug Freundlichkeit aufbringe oder mich nicht genügend wehren kann.

Meine Großmutter hätte gesagt: “Jeder hat sein Kreuz zu tragen.“
Meine Kollegin: “Unter jedem Dach ein Ach.“
Und trotzdem, wir stehen am Morgen auf und gehen unseren Weg. Auch wenn dieser Kraft und Überwindung kostet. In die Schule, auf Arbeit, zu freundlichen und weniger freundlichen Menschen.

Wir sind sozusagen aufgestanden um uns auf den Weg zu machen.
Heute, am Montag, den 8.3.16 widmeten sich 58 evangelische und katholische Religionsschülerinnen und Schüler dem Kreuzweg. Wir haben ihn zusammen entworfen, jeder und jede nach seiner Art und sind ihn dann zusammen gegangen im Gedenken an Jesus von Nazareth von dem die Bibel sagt, dass er für alle Menschen das Kreuz auf sich genommen hat.

Es ist schon beruhigend wenn es eine Ahnung gibt, dass mir jemand  mein Kreuz abnimmt, mir vielleicht eine nette Geste schenkt oder ein aufmunterndes Lächeln. Und dass es jemanden gibt, der uns mit leckerem Mittagessen versorgt. Da ist das Kreuz leichter und vielleicht spüren wir es nicht mehr so drückend.
Das wäre das Fest der Auferstehung mitten im Leben.


Die 14. hergestellten Kreuzwegstationen gibt es ab morgen im Haus B 1.Etage zu sehen. Bleibt/bleiben Sie kurz stehen um diese zu betrachten.
Ich hoffe, Euer/Ihr Kreuz wird dann leichter.

        Lioba Förtsch        8.3.16

Ärztin berichtet Religionsschülern von ihrer Tätigkeit in Indien

Heute, am 12.1.16 hatten wir katholischen Relischüler der Klasse 8 die seltene Gelegenheit, mit Frau Dr. Lipp zu sprechen. Sie war schon drei Mal in Indien, in Kalkutta als Ärztin im Einsatz. Dort arbeitet sie mit der Organisation German Doctors zusammen. Wir erfuhren viel von Indien. Sie erzählte uns viel über die Slums dort und die vielen Krankheiten und Problemen, die es dort gibt. Ein großes Problem ist die Tuberkulose, da die Behandlung nicht gerade billig ist und  sich enorm verbreitet. Außerdem leiden viele Menschen dort unter Krätze, unter vielen Hautleiden, Diabetes und Bluthochdruck. Viele Menschen kommen wegen Verbrennungen in die Sprechstunden.

Diabetes ist ein sehr großes Problem, da sie nicht heilbar ist. Die Menschen sind auf Spritzen angewiesen, müssen geschult werden und sehr viele sind Analphabeten, können also die wichtigen Anweisungen nicht lesen.

Bei der Behandlung  von Frauen gibt es sehr große Probleme, die Ehemänner müssen immer der nötigen Behandlung zustimmen, dies ist schwierig, denn wer versorgt dann die Kinder zu Hause?

Der Vortrag war sehr interessant und hat uns zum Nachdenken angeregt. Wir denken, dass jeder über seine sicheren Lebensumstände nach diesem Vortrag nachgedacht hat.

Luise, Niklas, Felix  Klasse 8.1

Kreuzweg

Die Religionsschülerinnen und Religionsschüler der 5. Klassen unseres Gymnasiums arbeiteten gemeinsam einen Tag lang an unserem Projekt „Die Kreuzwegstationen Jesu“ in der Katholischen Kirche St. Trinitatis. Dabei bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler eigenständig Szenen aus der Passionsgeschichte Jesu, am Ende des Tages gingen wir gemeinsam den Kreuzweg.

Die Ergebnisse dieses ökumenischen Projekttages sind in der 1. Etage Haus B unserer Schule auf 14 Plakaten zu sehen.

Lioba Förtsch
Dorothee Buggenhagen                        08.04.2014

 

 

Katholische Religionskinder unserer Schule helfen den Kindern in Gambia

Am Donnerstag, den 11. April 2013 fand zum Abschluss der Unterrichtseinheit "Beten" der Gottesdienst der katholischen Religionskinder unserer Schule in der katholischen Kirche St. Trinitatis statt.

Die Kollekte erbrachte 175,93 € für die Schulkinder der von uns unterstützten Schule in Brufut (Gambia).

Ein herzliches Dankeschön allen katholischen Religionskindern der Klassenstufe 6 und Frau Förtsch für ihr Engagement für das Schulprojekt in Gambia.

Die Spende wird für die Arbeit im Kreativhaus verwendet. Für die Schüler der Brufuter Schule ist es etwas ganz Besonderes, die Möglichkeit zu haben, nach dem Unterricht die Zeit gemeinsam mit Singen, Tanzen, Lesen, Basteln und Sport im Kreativhaus zu verbringen. Die neuesten Bilder aus Brufut gibt es hier.

Alle weiteren Informationen zur Arbeit des Vereines „Sociales for The Gambia e.V.“ sind unter www.soc-gambia.de nachlesbar.

Ulrike Geßner

 

Klosterberichte

Am Montag, den 16.07.12 waren wir (die katholische Religionsklasse 6 mit Frau Förtsch) in der Eisenbahnstraße, wo 5 Dominikanerinnen leben. Dort wurden wir von einer Schwester empfangen. Im Gebetsraum erhielten wir viele Informationen über das Klosterleben. Das war sehr interessant. Danach durften wir jede Menge Fragen stellen, worauf die Schwester immer eine ausführliche Antwort parat hatte. Anschließend sangen und beteten wir gemeinsam das Mittagsgebet. Zum Schluss gab es noch einen kleinen Rundgang durch das Haus. Ich fand diesen Ausflug sehr spannend, weil wir viel über die Nonnen und ihren Alltag erfahren haben.

Deborah Zeh

Am Montag, den 16.07.2012 besuchten wir die Ordensgemeinschaft der Dominikanerinnen in der Eisenbahnstraße. Da wohnen 5 Nonnen, jedoch war nur eine da, die uns erzählte wie sie lebten und uns einen Teil der Gemeinschaftswohnung zeigte. Ich war erstaunt sie in Alltagskleidung zu sehen und zu erfahren, dass die anderen Nonnen unter anderem auch als Lehrerinnen tätig sind. Wir setzten uns zusammen und sie erzählte, dass sie dreimal am Tag beteten und ihr Alltag und die Hausarbeit strikt geregelt sind. Das Haus in dem sie wohnen ist ein ganz normales Haus und hat einen schönen Garten. Es war sehr interessant, denn ich hatte es mir ganz anders vorgestellt. Trotzdem hat es mir sehr gefallen.

Lucie Batura

Die Kirchenexkursion 2011

Am Donnerstag trafen wir uns um 12.15 Uhr vor dem Schulgebäude. Dort warteten wir eine Weile, ehe wir uns auf den Weg machten. Wir gingen zuerst zur Straßenbahnhaltestelle und warteten dort. Als Erstes fuhren wir mit der Straßenbahn 16 zur Michaeliskirche. Bei einer Bäckerei machten wir Halt und die meisten kauften sich etwas - es gab sogar Kekse kostenlos dazu.

Vor der Kirche wurden wir vom evangelischen Pfarrer Günther empfangen, der einiges über die Kirche und über das Christentum erzählte. Danach gingen wir in die Kirche hinein und der Pfarrer erzählte noch einiges, bevor wir Fragen stellen durfte. Unsere Sichtung bei der evangelischen Kirche war vorbei, jetzt kamen wir zur katholischen Kirche. Davor wurde noch auf einer Wiese Halt gemacht und man aß das Gekaufte oder Mitgebrachte. Anschließend kamen wir zur Probsteikirche. Vor der Kirche erklärte uns Frau Förtsch einiges zum Kirchenbau in der DDR, ehe wir eintraten. Die Probsteikirche ist weniger prunkvoll, denn die DDR-Regierung hatte es verboten. In der Kirche gab es den Vergleich zum evangelischen Glauben. Der Probst Herr Vierhock erzählte einiges über das Christentum und die Kirche und stellte Fragen. Danach zeigte er uns die Truhe, in der die Oblaten bewahrt wurden. Bald darauf war die Exkursion auch schon zu Ende und wir gingen nach Hause, ohne Umwege zur Schule. Wir bedanken uns herzlich bei dem evangelischen Pfarrer Herrn Günther und dem katholischen Probst Herr Vierhock, dass sie uns ihre Zeit gewidmet haben.

Besuch in der Synagoge

Am 19.01.2010 hat unsere Religionsgruppe eine Exkursion zu der Synagoge in der Löhrstraße gemacht. Zuerst sind wir mit unserer Lehrerin Frau Förtsch in der Straßenbahn dorthin gefahren. Wir hielten vor einem Gebäude, das man gar nicht als Synagoge erkannt hätte,wenn Frau Förtsch es uns nicht gesagt hätte. Dann ging es los! Frau Förtsch schärfte uns noch ein ,,ordentliche Fragen zu stellen“, bevor wir eintraten. Wir hatten Glück, denn der Landesrabbiner war da.

Da wir noch Zeit hatten, bewunderte unsere Gruppe die schöne Architektur und Gestaltung des Innenraumes der Synagoge. Dann kam der Landesrabbiner zu uns. Er erzählte von den Anfängen des Judentums, was die Priester im Tempel machten, wie ein Gottesdienst bei den Juden abläuft und viele weitere interessante Dinge. Damit unsere Gruppe sich die Sachen besser vorstellen konnte hat der Landesrabbiner Bilder zu seinem Vortrag gezeigt. Zum Schluss durften wir so viele Fragen stellen wie wir wollten. Doch dann kam eine andere Gruppe und wir mussten gehen.

Nachdem wir uns vom Landesrabbiner verabschiedet hatten, machten wir uns auf den Weg zu der Gedenkstätte der großen Synagoge in der Gottschedstraße. Die Gedenkstätte besteht aus 140 Stühlen, die unter freiem Himmel stehen. Die Stühle erinnern an die große Synagoge, die während der Reichsprogromnacht in Brand gesetzt und völlig zerstört wurde.

Zum Schluss unseres Ausflugs fuhren wir zurück zu unserer Schule. Ich war von dem Vortrag des Landesrabbiners sehr beeindruckt und fand diesen Ausflug insgesamt sehr schön.

Konstantin Sternberger