Austausch mit Herzliya 2013

Mit großer Vorfreude empfingen wir am Mittwoch, den 27.11.2013 um 20.30 Uhr, unsere israelischen Gäste. Erste deutsche Eindrücke wurden auf der Heimfahrt vom Flughafen Leipzig/Halle und zum ersten gemeinsamen Abendbrot ausgetauscht.

Am nächsten Morgen trafen wir Leipziger Schüler mit unseren zwei Lehrerinnen Frau L. Förtsch und  Frau A. Kastner zum ersten Mal auf alle unsere Austauschpartner und ihren Lehrer Herrn O. Gilard zum gemeinsamen Frühstück am Anton Philipp Reclam Gymnasium.  Nach einer kleinen Vorstellungsrunde arbeiteten wir in Partnerarbeit mit unserem Gast zur Thematik Ökologie in Deutschland und Israel zu den verschiedenen Energiebereichen: Biomasse, Erdgas, Atomenergie, Wasserenergie, Windenergie, Humanenergie, Solarenergie, Kohleenergie und Ölenergie.  Nach ein paar Stunden intensiver Auseinandersetzung mit unseren Themen hatten wir Leipziger einen kleinen Stadtrundgang durch die Innenstadt für unsere Besucher vorbereitet. Zum Aufwärmen gab es hinterher ein wunderbar wärmendes Getränk. Danach genossen wir gemeinsam „deutsche Pizza“ zum Abendessen.

Der Vormittag des 29.11. ab 8 Uhr wurde von drei Vertretern des „Grünen/Bündnis 90“, Frau H. König, Herrn N. Volker und Herrn I. Saismann,  gestaltet. Wir sprachen über das grüne Leipzig und weitere ökologische Themen vor allem im lokalen Bereich. Den ganz offiziellen Empfang in Leipzig übernahm Frau L. Goldfuß. Dazu sahen wir mit unseren Gäste gemeinsam eine Videopräsentation der Stadt an und wurden im offiziellen Empfangsraum mit der Lokalpresse begrüßt. Eine extra Turmführung und ein leckeres Essen in der hauseigenen Küche waren die Highlights des Tages. Am Nachmittag begleiteten uns zum Thema Wasser in Deutschland und Israel die Wissenschaftler Frau und Herr Klausner vom Helmholzzentrum Leipzig. Zum Abschluss des Tages besuchten wir die neue Synagoge.

Am Samstagmorgen trafen wir uns in verschieden kleinen Gruppen in der Innenstadt. Der Besuch von Hauptbahnhof, Höfen am Brühl und dem Weihnachtsmarkt standen auf der To-Do-Liste. Auf jüdischen Spuren ging es im Teil 2 der Stadtführung abends durch die ganze Stadt bis zum Arowitschhaus. Küf Kaufmann führte uns im Verbindungshaus umher und brachte uns die geschichtlichen Fakten bildlich nahe. Überrascht wurden wir von einem wunderschönen Abendessen zum Chanukkafest. Uns Leipzigern wurden die traditionellen Bräuche der Juden näher gebracht mit Hilfe von Rabbiner Balla.
In den Leipziger Zoo entführten wir unsere Austauschpartner am Sonntag. Begeisterung zeigte sich vor allem im Gondwanaland. Am späten Abend gab es eine tolle Überraschung: die Einladung zum Ballettstück „Pack“.

Der Montag war gut durchgeplant mit der Fahrt in den Deutschen Bundestag nach Berlin. In einer Bustour durch die deutsche Hauptstadt erfuhren wir mehr über Deutschlands Geschichte und wichtige Ereignisse wie zum Beispiel den Mauerfall und die friedlichen Demonstrationen. Der Urleipziger und SPD Politiker W. Tiefensee beantwortete geduldig unseren vielen Fragen rund um die deutsche Regierung und deren Arbeit, sowie zum Projektthema Ökologie. Anschließend statteten wir den weihnachtlichen Arkaden am Potsdamer Platz einen Besuch ab, bevor wir spät am Abend wider in Leipzig ankamen.

Nach einem Museumsgang im Zeitgeschichtlichen Forum stand am Dienstag die Fertigstellung unserer Energieprojekte an. In einem schönen Konferenzraum des Uniriesen stellten wir uns gegenseitig unsere Thematiken vor. Dabei stand der Vergleich von Deutschland und Israel im Vordergrund. Zum gemeinsamen Abschluss verbrachten wir einen sportlichen Abend im Bowlingcenter am Sachsenpark.

Nach einer Woche unseres israelischen Besuches hier in Leipzig lässt sich folgende Bilanz ziehen: wir Leipziger haben viele neue und sehr interessante Eindrücke gewonnen. Wir hatten eine tolle Zeit und die Vorfreude auf unsere Reise nach Israel im nächsten Jahr ist jetzt schon riesig.
Aus diesem Grund möchten wir uns bei allen aktiven und passiven Helfern, die unseren Austausch überhaupt erst möglich machen, recht herzlich Bedanken.

Die Leute von Info-Tv haben für unseren Austausch mit Herzliya (Israel) ein kurzes Video gemacht. Klicken Sie auf den Link um sich das Video anzuschauen.

 

Bürgermeisterin von Herzliya zu Besuch im Reclam

Im Rahmen ihres dreitägigen Besuchs in Leipzig besuchte die Oberbürgermeisterin von Herzliya, Frau Yael German, am Donnerstag, den 26.01.2012, unser Gymnasium. Die israelische Stadt ist die jüngste unter den 14 Partnerstädten Leipzigs. Gemeinsam mit ihrer Delegation begegnete Frau Yael German in unserer Schule Schülern des Max-Klinger- und des Reclam-Gymnasiums und sprach mit ihnen über ihren bereits erfolgten oder noch anstehenden Schüleraustausch mit Herzliya. Sowohl das Max-Klinger-, als auch das Reclam-Gymnasium pflegen Partnerschaften mit Schulen in Herzliya. Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre jeweilige Schule vor und sprachen über ihre Erfahrungen, die sie in der Begegnung mit den israelischen Jugendlichen gemacht haben.

Hierbei waren für Frau Yael German die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen deutschen und israelischen Jugendlichen von besonderem Interesse. Gemeinsamkeiten, ja, die wurden schnell gefunden - die Musik z.B. oder die Lebensplanung oder ... Bei den Unterschieden dauerten die Überlegungen länger, bis dann festgestellt wurde, dass die Israelis als gelassener erlebt wurden. Aus diesem Grund ist das von allen deutschen Jugendlichen nach dem Austausch beherrschte hebräische Wort das Wort "jalla" bzw. "jalla, jalla" - "schneller, schneller".

Die Schüler erlebten ein sehr intensives und sehr lebendiges Gespräch.

Ausstellungseröffnung "Identitäten" im Ariowitschhaus

Alles hat seine Stunde

Im Buch Kohelet steht es so. Da wird aufgezählt, aufgereiht und bemerkt, dass der Mensch Zeit geschenkt bekommt für die vielen Tätigkeiten seines Lebens, für notwendige, traurige und für die Schönen des menschlichen Lebens.

Es heißt dort:

"Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit:

Eine Zeit zum Weinen und eine Zeit für den Tanz,

eine Zeit zum Umarmen und eine Zeit, die Umarmung zu lösen.

Eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden."

Wenn auch der Text bei Kohelet viel länger ist, habe ich diese drei "Zeiten" ausgewählt. Sie waren unserer Gruppe während unserer Schüleraustausche in Leipzig und in Israel wichtig und spiegeln sich nun auch in der am Donnerstag, den 3.2.11, eröffneten Ausstellung "Identitäten" im Ariowitschhaus wieder.

Unsere Ausstellung ist noch bis Anfang März im Ariowitschhaus (Hinrichsenstraße 15) zu besichtigen. Wir laden dazu alle Interessierten herzlich ein!

Von unserer Ausstellungseröffnung hier zwei Fotos.

Allen eine gute Zeit! Lioba Förtsch 7.2.11

Ausschreibung

Bewerbung für den Schüleraustausch mit der "Haroshonim" High School in Herzliya 25.9. bis 2.10.2011

Die Zeitleiste und die Bewerbungskriterien stehen hier als Download zur Verfügung.

SCHALOM Israel

Herzliya – Leipzig

11. bis 18. Oktober 2010

Wir sind im Museum für Modern Art in Herzliya. Die Schüer werden aufgefordert, ein Objekt auszuwählen, welches ihrer Meinung nach nicht in ein Kunstmuseum gehört. Sie nehmen sich dazu Zeit. Unterschiedliche Bilder, Fotos und Objekte werden besprochen, jeder hat seine Sicht: Was bedeutet das eine Kunstobjekt für mich, meinen Gastgeber, meinen Freund, den Nachbarn?

Wir sind im Gespräch zu unserem Thema "Identitäten". Diese Gespräche brechen nicht ab. Sie sind präsent in unseren Workshops,  bei den Exkursionen, bei den abendlichen Veranstaltungen und in den Gastfamilien. In den Workshops werden ethische und religiöse Maßstäbe diskutiert, Verhaltensweisen werden transparent und Gruppeninteressen erfahrbar.

Dieser Schüleraustausch des Anton–Philipp–Reclam-Gymnasiums Leipzig war der erste in Israel. Zuvor hatten wir unsere israelischen Freunde im April in Leipzig zu Gast. Kulturelle, religiöse und politische Identitäten zu erkennen, kennen zu lernen und zu erfahren war täglich spürbar und erlebbar: Jerusalem als die Stadt der drei großen Religionen, die Festung Masada, die Gärten der Bahai. Abends dann das Kulturensemble der hier in Herzliya beheimateten Jemeniten. Unser Besuch im drusischen Dorf Dalit al Carmel und im Kibbuz Mangan Michael.

Unsere eigene Identität erreichte uns, als wir das Gastspiel des Theaters der Jungen Welt Leipzig erleben konnten. Das Stück „Kinder des Holocaust“, welches bereits viele Male in Leipzig aufgeführt wurde, erlebte hier in Herzliya sehr aufmerksame und angerührte Zuschauer. Yad Vaschem war für uns der Ort, wo wir der millionenfachen Opfer der NS–Zeit gedachten und am Mahnstein für die ermordeten Leipziger Juden unsere Blumen niederlegen konnten. In Jerusalem besuchten wir nicht nur jüdische, sondern gleichermaßen christliche Stätten.

Dieser Schüleraustausch des Anton–Philipp–Reclam-Gymnasiums Leipzig war der erste in Israel. Zuvor hatten wir unsere israelischen Freunde zu Gast in Leipzig. Bei beiden Austauschen haben wir in national gemischten Gruppen gearbeitet.  Unsere Ergebnisse werden wir u. a. in der nächsten Gesamtlehrerkonferenz unserer Schule präsentieren. Die große, umfangreiche Präsentation wird im Ariowitschhaus Leipzig Anfang Dezember stattfinden. Dies ist das neue Jüdische Begegnungszentrum in Leipzig. Im Januar können wir unsere Fotoausstellung bei REINWALD, einem Leipziger Unternehmen, zeigen.

Unser nächster Austausch ist für September 2011 geplant, dann wieder in Leipzig. Wer sich dafür bewerben möchte, sollte dies jetzt bei der Schulleiterin Frau Dr. Trotte tun. Offen ist dieser Austausch ab Klasse 9 in diesem Schuljahr.

Lioba Förstch, 25.10.10

Eine sonnige Woche mit israelischem Besuch in Leipzig... ...Was geschah? Was bleibt?

Auch wenn die Anwesenheit der Sonne zeitweise etwas zu Wünschen übrig ließ, ist das Zurückdenken an die Woche mit einem sonnigen Gesichtsausdruck verbunden.

Beginnen wir doch bei der Ankunft: nach einem zunächst etwas schüchternen Kennenlernen, nutzten wir die ersten Sonnenstrahlen für ein Eis in der Stadt und eine kurze, selbst zusammengestellte Stadtführung. Das sollte auch für den ersten Tag genügen, denn die kommende Woche versprach anstrengend zu werden. Auch wenn das aufwändig geplante und an Sahnehäubchen reiche Programm keinen wirklichen Leitfaden besaß, so zeigte es facettenreich die wichtigsten „Sehenswürdigkeiten“ in unserer nahen und auch ferneren Umgebung. Meiner Meinung nach umfasste es auch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen deutsch-deutscher und deutsch-jüdischer Geschichte, sowie die Betrachtung dieser Aspekte aus der heutigen Situation.

Gleich am Mittwochmorgen starteten wir den Tag mit ein paar Schulstunden und fuhren fort mit dem anschließenden Besuch des Stasi-Museums in der runden Ecke, hier in Leipzig. Ich denke, es war wichtig unsren auf diesem Gebiet unerfahrenen Gästen auch diesen Aspekt der deutschen Geschichte zu zeigen, den auch folgende Programmpunkte noch einmal ansprechen würden. Der weitere Verlauf des Tages besiegelte nun endgültig die Ankunft unserer Gäste mit einem gemeinsamen Essen im Ratskeller und einer offiziellen Begrüßung durch die Stadt Leipzig. Dieser Abend war auch die perfekte Gelegenheit erste amüsante Gespräche in der Gruppe zu führen, wie das ja immer so ist.

Der folgende Tag war wohl mit Abstand der stressigste, das ließ uns auch das regnerische Wetter spüren: Nach einem Empfang im Rathaus, bei welchem leider das versprochene Erscheinen des OBM ausblieb, trotteten wir durch die regennasse Innenstadt um einen Workshop zu gestalten. Mit revolutionären Fotos und Interviews „im Kasten“ kehrten wir schließlich in das MDR-Hochhaus zurück, wo wir uns im Tourismus-Büro stärken und auch weiterbilden konnten. Der anschließende Besuch des Ariowitsch-Hauses war eine informative Gelegenheit, sowohl für Deutsche als auch für Israelis, in die Aktivitäten der jüdischen Gemeinde in Leipzig Einblick zu gewinnen. Anschließend konnte der Abend im großen Konzert mit russischer Orchestermusik ausklingen, die Leipziger Kulturlandschaft musste ja schließlich auch präsentiert werden.

Am folgenden Tag ging es bereits sehr früh los nach Berlin. Nach zweieinhalb Stunden Busfahrt, die doch sehr von schlafenden Schülern geprägt war, kamen wir schließlich in der Hauptstadt an. Eine außergewöhnliche Stadtführung, auf den Spuren der noch sichtbaren Überreste der Teilung Berlins, war nicht nur für unsere Gäste interessant. Auch die sehr gut ausgebildeten Museumsführer, im jüdischen Museum in Berlin, erhielten unsere vollte Begeisterung. Natürlich mussten wir die wenige verbleibende Zeit mit der selbstständigen Erkundung Berlins nutzen und feststellen, dass zu Fuß die Zeit so schnell davonläuft, dass man gar nicht hinterherkommt. Schließlich folgten wir noch der Einladung zum koscheren Essen im jüdischen Museum, lustigerweise erfüllt in Deutschland anscheinend nur Pasta dieses Kriterium, was wir während der Woche feststellen durften.

Das Wochenende war zur freien Gestaltung in den Gastfamilien überlassen, die ideale Gelegenheit also um am Samstag die leipziger Shoppingmöglichkeiten zu erkunden und am Abend gemeinsam eine kleine Feier zu organisieren. Den Sonntag verbrachten wir schließlich im beliebten Vergnügungspark Belantis und beendeten ihn mit einem gemeinsamen Abendessen und im Gedenken an die gefallenen israelischen Soldaten, deren Gedenktag am Sonntag war.

Aufgrund eines suboptimalen Zwischenfalls, dem Vulkanausbruch in Island, stand nun mittlerweile in den Sternen, ob uns unsere Gäste pünktlich verlassen würden. Die israelische Schuldirektorin jedenfalls wartete schon seit Freitag auf ihren geplanten Rückflug. So war der Montag von Ungewissheit geprägt. Eigentlich schade, wo sich doch über das Wochenende das Wetter von regnerisch zu supersonnig gewandelt hatte. Nach kurzem Unterrichtsbesuch hatten wir ein sehr interessantes Gespräch mit dem mittlerweile pensionierten Nikolaikirchenpfarre C. Führer. Es war eine wirklich tolle Erfahrung die Ereignisse von 1989 einmal aus seiner Sicht zu betrachten. Anschließend stand zur kulturellen Bildung noch der Besuch des Mendelssohnhauses bevor und danach sollte der einwöchige Aufenthalt auch schon offiziell enden.

So schloss sich der Kreis, denn wo es anfing, hörte es auch auf, nämlich beim gemeinsamen Abendessen im Ratskeller.

Am eigentlichen Abreisetag sollte die Wartezeit auf den Flug noch mit einem Zoobesuch überbrückt werden. Doch ob diese sich nun verlängerte, das ist eine andere Geschichte und gehört außerdem nicht mehr zum eigentlichen Programm.

Was für uns jetzt bleibt sind sehr viele Dinge: zunächst ein leerer Geldbeutel und eine noch andauernde Müdigkeit, aber vorrangig eine Woche voller schöner Erinnerungen, die Gelegenheit tolle Gespräche über verschiedene Kulturen und Ansichten zu führen, ein Lächeln auf den Lippen, eine Hand voll neuer Freunde, ein Dankeschön an Frau Förtsch, die dieses wunderbare Programm realisiert hat, ein großes Dankeschön an alle großzügigen Sponsoren, ohne die das Programm erst ermöglicht wurde und natürlich vor allem auch die freudige Erwartung auf den Gegenbesuch im September.

offizielle Begrüßung im Rathaus
Gruppenfoto
Besuch des Mendelsohn-Hauses

Our Israeli- German student exchange

From April 13th to April 20th, 11 pupils of our school had the chance to spend one great week with students of the Rishonim High School in Herzliya. Both sides were in the 11th and 10th grade.

We got the names of our Israeli guests long before the student exchange even started and looked them all up on facebook. So we had the chance to get to know each other a little bit. At this point we already noticed, that they are exactly like us with the same hobbies and interests.The day they finally arrived, we couldn´t talk about anything else. We were just too excited. What would they look like? Would we get along with each other as well as on facebook? Would there be any communication difficulties?

But when we finally met, all these concerns were forgotten. We felt as if we´ve already known each other for a long time. There were no communication difficulties. So we talked about everything: ourselves, our countries, our different cultures, and of course about the Holocaust.

We wanted to show them the German way of life and our teachers Mrs. Förtsch and Mrs. Coumbassa and many sponsors made it possible.

So we had the chance to visit many interesting places, like the Ariowitschhouse, the Mendelssohnhouse, and Berlin. It was great to see how new and exciting all this was for our Israeli guests. But the best of all was to see their faces when we went to Belantis. In Israel they don´t have leisure parks of this size. So they were completely amazed and afraid of riding the big roller coasters.

But we didn´t only show them our culture. They also brought a little bit of their Israeli culture to Germany.Yom Hazikaron (Israeli Fallen Soldiers and Victims of Terrorism Remembrance Day) is Israel´s official Memorial Day. It is observed on the 4th day of the month of lyar of the Hebrew calendar. We were lucky, because this special day took place during the stay of our Israeli friends in Germany. So we joined them in their minute´s silence and listened to a speech of the Israeli head teacher concerning this Memorial Day.

We also taught each other a few words and phrases in our languages and even tried to have some conversations with them speaking German and us speaking Hebrew.

I think this student exchange developed many friendships between Israelis and Germans that we are going to cultivate over the internet and tighten in October when we finally get to see each other in Israel.

Romy Platkowski