Besuch der Landesausstellung

VIA REGIA – von Leipzig nach Görlitz

Ausflug zur 3. sächsischen Landesausstellung am 28.09.2011

Dank der Ostdeutschen Sparkassenstiftung wurde für einige Kurse der 11. und 12. Klassen unserer Schule die Fahrt nach Görlitz zur 3. sächsischen Landesausstellung ermöglicht.

Trotz anfänglich trüben Wetters in Leipzig lockerte sich der Himmel in Richtung Osten immer weiter auf. Vor Ort bekamen wir eine Führung durch die Ausstellung „VIA REGIA“. Mithilfe moderner Anschauungsmittel und Technik wird die historisch bedeutende Handelsstraße in ihrer geschichtlichen als auch gegenwärtigen Bedeutung in Europa präsentiert. Basierend auf dem Thema „Ideen oder Flausen im Kopf“ wurden Persönlichkeiten vorgestellt, die mit der Via Regia in Verbindung stehen. Aus insgesamt vier Etagen in der ehemaligen Kanonenbastei werden ebenfalls noch andere Themen in Bezug auf die berühmte Handelsstraße aufgeführt.

Nach dem Ausstellungsbesuch blieb anschließend noch genügend Zeit um Görlitz zu erkunden. Besonders sehenswert war die Altstadt mit der Stadtkirche „St. Peter und Paul“, dem berühmten „Flüsterbogen“ und ihren vielen Gassen. Auch ein Abstecher in den polnischen Teil der Stadt war über die Altstadtbrücke, welche als Grenzübergang über die Neiße gitl, möglich.

Mit diesem Ausflug wurde uns der östliche Teil Deutschlands sowohl auf historische als auch auf persönlicher Ebene nahe gebracht.

 

Sabrina Tronczik (12 D1) und Linda Eckert (12 D2)

Reflexionen über den Täter-Opfer-Ausgleich

Der Täter-Opfer-Ausgleich ist eine außergerichtliche Begegnung von Täter und Opfer, bei der es zur konfliktfreien Regelung der Folgen der Straftat kommt. Der Täter entschuldigt sich bei dem Opfer und es werden teilweise auch weitere Lösungen besprochen. Oftmals ist diese Begegnung seitens der Täter nicht von vorne herein freiwillig, erkennt der betreuende Sozialarbeiter jedoch, dass der Täter nicht bereit ist sich auf ein Gespräch einzulassen, sagt dieser die Begegnung ab.

Der TAO ist eine Möglichkeit für den Täter zu zeigen, dass er sich den Konsequenzen seiner Tat bewusst stellen wird und, dass eventuell von einem formellen Strafverfahren abgesehen wird.

Am Montag, den 15.November 2010, besuchte und Rainer Dietrich vom Jugendhaus Leipzig. Als erstes erklärte er uns, was man unter einem Täter-Opfer-Ausgleich versteht und wie diese meistens ablaufen.

Später erzählte er uns von konkreten Fällen und deren Ausgänge. Wir stellten Fragen und kamen ins Gespräch.

Ich fand diesen Vortrag sehr interessant und aufklärungsreich. Die Fälle von denen Herr Dietrich erzählte waren sehr spannend und auch berührend, wie so etwas ablaufen kann. Ich denke, dass der TAO eine sehr sinnvolle Möglichkeit der Konfliktregelung ist.

Lena Hänisch, Kl. 10.1

 

Am 15. November 2010, fand eine besondere Ethikstunde statt, in der uns ein Mitarbeiter und eine Praktikantin des Jugendhauses besuchten, um mit uns über ihre Arbeit- nämlich dem Täter- Opfer-Ausgleich (TOA)- zu sprechen. Schon als sie sich den Schülern der Klasse 10.1 und 10. 4 vorstellten, wusste ich dass es sehr interessant werden würde. Zuvor hatten wir alle nicht von diesem Projekt gehört, und je mehr wir erfuhren, desto mehr Fragen hatten wir bezüglich diesem Thema. Wir lernten, dass der Täter-Opfer-Ausgleich die Möglichkeit ist, eine Straftat außergerichtlich durch Kommunikation zwischen den beiden Betroffenen zu entschärfen oder im besten Fall sogar zu lösen. Die Aufgabe der Mitarbeiter dabei ist es, den neutralen Schiedsrichter zu „spielen“, damit es für beide Seiten möglich ist unbelastet ihre Meinung zu sagen.

Außerdem erzählte der Mitarbeiter einige seiner Fälle, welche alle sehr spannend waren. Am meisten berührte mich die Geschichte eines alten Rentners, der von einem jungen Erwachsenen zusammen geschlagen wurde, weil er einen Streit des Heranwachsenden und seiner Freundin  mitbekam und dazwischen ging. Am Ende dieses Täter-Opfer-Ausgleichs war die Sache für die beiden Menschen geklärt. Der Rentner und der junge Mann blieben noch weitere zwei Stunden sitzen, um sich über Gott und die Welt zu unterhalten. An diesem Beispiel konnte ich die Wichtigkeit des Projektes erkennen. Zum Schluss durften wir noch einige Fragen stellen und selbst erlebte Situationen erzählen, die uns zu diesem Thema eingefallen waren. Besonders gut fand ich, dass man uns auch noch Tipps gab, um vielleicht Probleme die es innerhalb der Klasse oder auch zwischen Lehrern und Schülern geben könnte zu lösen.

Insgesamt waren es 90 Minuten voll spannender Informationen und ich bin wirklich froh, dass uns die Möglichkeit gegeben wurde soviel von diesem Beruf zu erfahren.

Pia, 10.1

 

Es war Montag, der 15. November 2010 und wir Schüler bereiteten uns auf eine Blockstunde im Fach Ethik mir Frau Förtsch vor. Kurz vor dem Unterricht kam unsere Lehrerin etwas unter Stress stehend in das Klassenzimmer und bat uns einen Sitzkreis zu machen und die Bänke an die Seite zu stellen. Dann verließ sie noch einmal kurz das Zimmer und kam wenige Minuten später mit zwei Mitarbeitern des Jugendhauses zurück.

Wir begannen eine Gesprächsrunde mit dem Hauptangestellten für Gespräche im Gebiet „Täter-Opfer-Ausgleich“ und einer Studentin der Sozialwissenschaften, die im Jugendhaus, welches dieses Jahr das 20-jährige Bestehen feiert, ihr Praktikum absolviert.

Zuerst gab es eine ca. halbstündige Einführung von Herrn Rainer Dietrich, dem Hauptangestellten in die Arbeit des Jugendhauses und vor allem in seine Aktivitäten bei Täter-Opfer-Ausgleich-Gesprächen. Bei diesen übernimmt er, wie er uns erklärte, die Rolle eines Moderators einnimmt. Danach gestatte er uns, ein paar Fragen an ihn zu richten. Wir Schüler reagierten etwas zögerlich und er erklärte uns noch ein wenig mehr über seine Arbeit und berichtete uns von bestimmten Fällen, die er nicht vergessen konnte. Dieses Gespräch war zu Ende hin so fesselnd, dass es schlussendlich doch noch die ganze Doppelstunde füllte.

Mein Fazit: Die Arbeit die Herr Dietrich ausführt ist eine hochinteressante Beschäftigung und zugleich eine sehr wichtige, denn in unserer Gesellschaft sind solche Täter-Opfer-Ausgleich-Gespräche immer öfter nötig.

Sebastian Zietek 10.4

 

 

Erlebnisbericht vom 21.April 2010

Am 21.April 2010 fand eine Gesprächsrunde zwischen der Ethikgruppe von Frau Förtsch und dem katholischen Pfarrer Gregor Giele statt. Herr Giele kam auf Wunsch der ganzen Gruppe extra an unsere Schule, obwohl er in seiner Propsteigemeinde viel zu tun hatte, um sich unseren Fragen zu stellen.

Es wurden Fragen zu seiner Tätigkeit als Pfarrer, sowie auch zu seiner eigenen Person gestellt. Dabei erläuterte er uns seine Pflichten, seinen Weg zur Glaubensfindung und auch viel zu seiner eigenen Denkweise (beispielsweise über den Papst, Abtreibung, Verhütung und das Alte Testament). Auch beantwortete er uns Fragen zu diversen kirchlichen Institutionen, so auch dem Jesuitenorden, dem er selbst angehört.

Während des Gesprächs konnte man sich in einer entspannten Weise in die Sichtweise Gregor Gieles hineindenken, egal ob man mit dieser übereinstimmte oder nicht.

Bis auf einige Fragen, die unter seine Schweigepflicht fielen, hatte er immer eine kompetente Antwort parat, die uns aufrichtig und persönlich erschienen.

Die Gesprächsrunde bot uns eine neue Plattform, um den Ethikunterricht einmal anders zu gestalten, die uns am Herzen liegenden Fragen klären zu können und mit Vorurteilen über die Kirche aufzuräumen.

Für diese Erfahrungen und Eindrücke möchten wir Herr Giele an dieser Stelle nochmals recht herzlich danken und auch anderen Schulgruppen wärmstens empfehlen diese einmalige Gelegenheit der Konversation wahrzunehmen.

Vincent Pohle und Lisa Wieland, Klasse 10.1

Ethiktag der Klasse 7.1 - Gesunde Ernährung

Als wir am Montagmorgen vollzählig waren, waren fast alle gut gelaunt und wir hatten große Lust uns unseren Themen zu widmen. Aber ganz soweit war es noch nicht.

Zuerst setzten wir uns in unseren Gruppen zusammen und haben überlegt wie wir unsere Präsentationen am besten strukturieren könnten. Dabei war es etwas lauter, wir hatten schließlich wie immer viel vom Wochenende zu erzählen.

Nach ungefähr einer Stunde kam eine ehemalige Schülerin von Frau Förtsch, die jetzt eine professionelle Ernährungsberaterin ist. Sie konnte uns viel zu diesem Thema erzählen und das tat sie dann auch. Es war zwar nicht besonders still dabei, aber im Großem und Ganzem war diese Stunde sehr interessant.

Am Ende konnten wir ihr noch Fragen stellen, die uns persönlich am meisten interessieren.

Nachdem sie sich verabschiedet hatte, konnten sich die Gruppen dann voll und ganz ihrem Thema zuwenden. Das hat viel Spaß gemacht. Wir hatten alle viel recherchiert und genügend Material mitgebracht, so das jeder seinen Teil zum Thema beitragen konnte.

Als wir alle fertig waren, konnten die verschieden Gruppen endlich ihre Arbeiten präsentieren. Mir persönlich haben alle Beiträge gut gefallen, da jeder auch machen konnte, was ihm am meisten interessiert.

Als wir uns jeden Vortrag angehört hatten, räumten wir alle Tische und Stühle um, denn unser gesundes Frühstuck sollte diesen Tag dann abschließen. Jeder hatte etwas mitgebracht, also hat es uns an nichts gefehlt. Das Essen verlief dann zwar etwas chaotisch, aber es war trotzdem sehr lustig und einer schöner Abschluss für diesen Tag.

Am Ende haben wir dann noch alles aufgeräumt, weil das Zimmer unter dem Tag dann doch etwas gelitten hatte.

Ich denke es war ein nützlicher und informativer Tag mit einem Thema, das für jeden interessant sein kann.

Synagogenbesuch

Am Montag dem 23.11.09 besuchten wir die Klasse 6.2 die einzige noch bestehende Synagoge in Leipzig. Man erkennt die Synagoge schlecht von außen, da sie in einer Reihe von Mehrfamilienhäusern steht, daher ist sie schwer erkennbar. Von innen ist sie geschmückt wie alle Synagogen. Sie hat fünf Torarollen und ist zwar sehr klein aber bis zu 200 Menschen in der Synagoge beten. In der Synagoge werden auch Feste gefeiert wie zum Beispiel Bar Mizwa und Bat Mizwa. Uns wurde in der Synagoge viel viel über das Judentum erklärt. Der Besuch war informativ und interessant.

Gotteshäuser erkundet

Am 30.01.2009 waren wir Ethikschüler der Klassen 7.2 und 7.4 im Rahmen des Ethik- und Religionstages im Dominikanerkloster "Sankt Albert" und in der Peterskirche am Schletterplatz. Genau wie Frau Rieger, die den Ausflug leitete, hatten die Schüler viel Spaß und bekamen sehr interessante Informationen.

Vor allem bei dem Rundgang im Dominikanerkloster, den Pater Bernhard sehr locker und lustig gestaltete, wurde einem das Leben im Kloster so richtig klar. Außerdem hat Pater Bernhard viel über sein eigenes Leben erzählt und wie er dazu kam, diese Lebensform zu wählen.

In der Peterskirche machten wir uns gemeinsam mit der Gemeindepädagogin Frau Schicketanz daran, den Aufbau der Kirche zu ergründen, Lieblingsorte in ihr zu suchen sowie diese evangelische Kirche mit der zuvor gesehenen katholischen zu vergleichen. Außerdem erzählte sie uns vom Gemeindeleben und einige Geschichten aus der Bibel, beispielsweise die vom verlorenen Sohn.

Auch wenn es ganz schön kalt war und wir manchmal froren, war es ein wunderschöner Tag und man kann diesen Ausflug nur empfehlen, da er sehr aufschlussreich und interessant war.

Philip Dönicke, 7.4