Vorlesewettbewerb 2015

Es ist der 25. November 2015. Langsam trudeln die ersten Vorleser in der Schulbibliothek ein, Mädchen und Jungen aus der sechsten Klasse in Begleitung von ein oder zwei Freunden. Die Jury, bestehend aus Henrike, der Siegerin des vergangenen Jahres, sowie Lea, Theresa, Celine und Michelle aus den Klassen 11 und 12, sitzt bereits an einem Tisch. Vor jeder der Jurorinnen liegen fünf Karten, darauf steht jeweils eine Zahl von eins bis fünf. Sie sind für die Wertung. Es werden Punkte für die Lesetechnik, die Interpretation und die ausgesuchte Textstelle vergeben.

Um 13:15 Uhr wird die Veranstaltung mit einer kurzen Rede von Frau Rieger begonnen. Anschließend verzaubert uns Max aus der 9. Klasse mit einem Stück am Keyboard.

Nun werden nacheinander die Vorleser aufgerufen.

Als erstes Georg Wittig, der uns aus dem Buch „Animorphs“ vorliest. Anschließend Helena Domke („Die schrecklichsten Mütter der Welt“), Rasmus Pursio („Wunder“), Yarah Al-Azab (Harry Potter und der Stein der Weisen“), Tim Rether („Artemis Fowl Die Verschwörung“), Maja Mitterer („Der kleine Hobbit“) sowie Ruby Mumm mit „Warrior Cats-In die Wildnis“. Außerdem beglückt uns Karlotta Kahlo mit „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“, Renee Sophie Zapke mit „Bird und ich und der Tag an dem ich fliegen lernte“ und Josephine Tschirsch mit „Nightmares“.

Die Punktzahlen fallen durchgängig hoch aus, es bleibt spannend. Doch dann kommt die Pause, in der Max sich erneut ans Keyboard setzt und uns fasziniert, und Frau Rieger die Kandidaten ermittelt, welche in die nächste Runde kommen. Es können nur fünf der zehn Kandidaten in die Endauswahl gelangen.

Nach circa fünf Minuten ist die Pause vorbei, Frau Rieger verkündet die Kandidaten. Aufgrund von gleichen Punktzahlen kommen statt fünf sieben Kandidaten weiter; Maja, Tim, Georg, Renee, Helena, Karlotta und Yarah. Nun beginnt der zweite Teil des Schulausscheides.

De Fremdtext. Die Vorleser bekommen ein Buch, aus welchem sie eine, ihnen unbekannte Stelle vorlesen sollen. In unserem Falle ist das Buch „Ein Sams für Martin Taschenbier“. Nacheinander lesen die Kinder vor. Die Wertungen fallen erneut sehr hoch aus. Allerdings werden nun nur noch Interpretation und Lesetechnik bewertet.

Alle haben vorgelesen. Jetzt wird es spannend. Während Max ein letztes Stück zum Besten gibt, ermittelt Frau Rieger den Gewinner. Endlich ist es soweit. Der Sieger wird verkündet:Es ist Tim Rether aus der 6.1, der mit 113 Punkten den ersten Platz belegt, dicht gefolgt von Yarah und Maja, die sich mit jeweils 107 Punkten den zweiten Platz teilen. Damit ist es entschieden. Tim wird beim Leipzig Ausscheid für das Reclam Gymnasium antreten. Wünschen wir ihm viel Glück!

Hannah Bodrich, 7.4

Auf den Spuren des indischen Elefanten

Trotz Erkältung erhielten wir einen Einblick in das Buch „Der Ruf des indischen Elefanten“ von der, extra von der Buchmesse zu uns gereisten Autorin Patricia Mennen und ihrer Tochter.

Gespannt lauschten die Klassen der Stufe zehn und neun der Einführung der Schriftstellerin, welche schon auf zahlreichen Bereichen der Literatur Erfahrungen sammeln konnte. Neben vielen Jugend- und Kinderbüchern, verfasste sie auch schon Kriminalromane und Sachliteratur, insbesondere über das Thema „Naher Osten“.

Ihre Reiseerlebnisse des 7-monatigen Aufenthalts in Indien verarbeitete sie mit der uns präsentierten Ganzschrift. Das im Januar 2015 im Verlag Coppenrath erschiene Werk beginnt im Jahr 1850 in Irland und handelt von Tara Harley, deren Mutter an den Folgen einer Hungersnot und der Grippeepidemie verstirbt, ihr jedoch am Sterbebett einen grünen Jadeelefantenanhänger als Andenken an ihren Vater aushändigt. Das nun verwaiste Mädchen zieht zu ihrer Tante und deren Mann, von denen sie nur als Bastard und ungeliebte Tochter angesehen wird, da sie als uneheliches Kind eines britischen Offiziers aufwuchs. Nach mehreren Misshandlungen flüchtet Tara, in der Hoffnung ihren Vater in Indien zu treffen und bei ihm Leben zu dürfen.

Nach einer langen, kräftezehrenden Reise gelangt sie, verkleidet als Junge namens George, nach Bombay, wo sie sich gemeinsam mit ihrem neuen Freund Kareem auf die Suche nach ihrem Ursprung macht. All die ihr zustoßenden Strapazen kann sie nur überstehen, da sich die magische Kraft des Elefantenamuletts entfaltet. Im Laufe ihrer Reise verliert sie ihren einzigen Verbündeten und begibt sich in große Gefahren, welche uns von der Autorin durch eine emotionale Lesestelle nahegebracht wurde.

Neben einigen vorgelesenen Kapiteln nutzte Patricia Mennen auch die Chance, uns einige Eindrücke des vielseitigen Landes Indien mit einer Diashow zu zeigen. In einem nachfolgenden Interview konnte sie uns auch noch einige Fragen bezüglich ihrer Schriftstellerkarriere und ihrer zahlreichen Reisen beantworten.

Herzlichen Dank an dieser Stelle, sowohl den Bibliothekaren, die diese Lesung möglich machten, als auch der Autorin und deren Tochter.

Wir hoffen, dass dieser Kontakt weiterhin bestehen bleibt und wir noch mehr von ihren Romanen zu Ohren bekommen.

Isabelle Häberer, Juliane Jäkel (9/4)

Vorlesewettbewerb 2014

„Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält.“
    William Somerset Maugham 

Doch das, was dieses Jahr beim Vorlesewettbewerb der 6. Klassen vorgetragen wurde, war mit Mühe vorbereitet und der Unterhaltung natürlich auch wert. Außerdem feierte der diesjährige Wettbewerb eine Premiere. Erstmals wurde musikalisch unterstützt, und zwar durch Emil (10.3) mit der Violine zur Begrüßung, in der Pause und am Ende. Nach der musikalischen Einstimmung führte Frau Rieger ein Interview mit der Vorjahressiegerin Lisa Alisat (7.), die dieses Jahr mit in der Jury sitzen durfte und den diesjährigen Teilnehmern und Teilnehmerinnen von ihren Erfahrungen erzählte.

Nach der Vorstellung der weiteren Jury und der Benennung der einzelnen Bewertungskriterien, sprich Lesetechnik, Interpretation und Auswahl der Textstelle, ging es auch schon los. Die neun Konkurrenten aus allen 6. Klassen durften im ersten Teil des Vorlesewettbewerbs in fünf Minuten ein eigens ausgewähltes Buch kurz vorstellen und eine Stelle daraus vorlesen. Mathilda, Kilian, Mai Britt, Leonie, Caroline, Anna, Sania, Henrike und Hilda lieferten sich einen harten Kampf um die begehrten Plätze für die zweite Runde.

Weitergeschafft haben es nur die besten fünf. Diese sollten nun aus einem von Frau Jauer ausgewählten Buch vorlesen. Am Ende stand fest, Henrike Schlenczek (6.4), mit insgesamt 112 Punkten von der Jury, ist die Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs 2014 beim Schulausscheid. Sie wird nun für unsere Schule bei der nächsten Runde teilnehmen.

Zusammen mit der Zweitplatzierten Anna Gläser (6.1) und der Drittplatzierten Sania Schneider (6.3) bekam sie einen Büchergutschein und eine Urkunde überreicht. Für alle Vorleser gab es eine Trostpraline und ein Lesezeichen.
Nun sind wir gespannt auf das nächste Jahr und welche fabelhaften Vorleser aus den jetzigen 5. Klassen uns dann erwarten werden.

Laura Kahle 10.3

Krieg - Stell dir vor, er wäre hier

Am 29. September 2014 hatten wir das große Glück, an der Theatervorstellung „Krieg – Stell dir vor, er wäre hier“ teilzunehmen.

In dem Theaterstück von Janne Teller geht es um einen Jungen, der mit seiner Familie aus dem kriegsumkämpften Deutschland nach Ägypten fliehen muss.

Nach langen Jahren des Wohlstandes bricht Krieg aus, mitten in Deutschland. Auch die Hauptfigur, ein Junge, dessen Name nicht genannt wird, hat mit den Konsequenzen dieses Zustandes zu kämpfen. Nach qualvollen Monaten gelingt ihm schließlich die Flucht nach Ägypten. Zusammen mit seiner Familie lebt er anfangs in einem Zeltlager, bevor ihnen Asyl gewährt wird. Immer wieder werden Probleme mit der Sprache, der Kultur und anderen Flüchtlingen beschrieben.

Nur langsam gelingt es der Familie, einen Bäckerladen aufzubauen und so Fuß in der Gesellschaft zu fassen. Letzten Endes leben sie in Frieden, haben jedoch durch den Krieg ihre Heimat verloren.

Krieg, mitten in Deutschland, ist für viele ein Tabuthema. Ich persönlich finde, das Theaterstück beschreibt sehr gut, welche Auswirkungen ein Krieg hat und regt besonders in den Klassenstufen 7-9 zum Nachdenken an.

Besonders hervorheben sollte man auch die schauspielerische Leistung und Umsetzung, denn das 45-minütige Stück wird in einem normalen Klassenraum von einer einzelnen Person gespielt. Außerdem werden als Requisiten nur ein Schreibheft, ein Apfel und eine Taschenlampe verwendet. Deshalb ist es selbst verständlich, dass die Schauspielerin das Publikum mit ihrer Stimme, Mimik und Gestik zum Staunen bringen muss. Und dies ist ihr in unsere Vorstellung eindeutig gelungen.

Die Klasse 8.4 bedankt sich ganz herzlich bei Frau Jentzsch für die Organisation dieses Tages und bei dem Theater Werkraum Schöpflin/Lörrach für die tolle Theatervorstellung.

Anna Wartewig im Namen der Klasse 8.4

Schulsieger beim diesjährigen Vorlesewettbewerb ermittelt

Die amerikanische Schauspielerin Helen Hayes meinte einmal: „Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“

Diese Flügel brachten in den letzten Wochen wieder alle Schüler der 6. Klassen mit Freude am Lesen und Zuhören in den Klassenausscheiden des Vorlesewettbewerbs zum Schwingen.

Die beiden besten Vorleser jeder Klasse stellten sich nun am 27.11.2013 beim Schulausscheid der Schülerjury, der auch die Vorjahressiegerin unserer Schule, Fatima Daffeh, angehörte. Sehr charmant berichtete sie den diesjährigen Wettbewerbsteilnehmern von ihren Erfahrungen im vergangenen Schuljahr, in dem sie es souverän bis zum Landesentscheid schaffte, und motivierte so die aufgeregten Vorleser, ihr Bestes zu geben. 

Die 6 Finalisten des Schulausscheids lasen sowohl eine vorbereitete als auch eine unvorbereitete Textpassage. Bewertet wurden Lesetechnik, Textgestaltung sowie die Textauswahl in der ersten Wettbewerbsrunde.

Jannik Singer (6.1), Lisa Marie Meier (6.1), Lara Stephanie (6.2), Lara Kress (6.2), Lisa Allisat (6.4) und Rachel Baumann (6.4) entführten ihr Publikum und die Jury in phantastische, historische, magische und turbulent-verliebte Welten.

Ihnen für ihre Lesefreude, ihren Mut und ihr Können herzlichen Dank.

Mit 93 von 100 möglichen Punkten siegte Lisa Allisat, knapp gefolgt von Lisa Marie Meier mit 91 Punkten. Rachel Baumann belegte mit 81 Punkten den 3. Platz. Jannik fehlte nur ein Punkt zum Bronzeplatz.

Ihnen und den weiteren Platzierten herzlichen Glückwunsch, den 3 Ersten viel Freude mit den gewonnenen Büchergutscheinen und Lisa Allisat toi, toi, toi für den Stadtausscheid!!!

I. Rieger

Vorbereitung Kompetenztest Klasse 6

DK6_Testheft__Heft_C__2013-14.pdf

Testheft für den Kompetenztest Deutsch Klasse 6 Schuljahr 2013/14

Vorbereitung Kompetenztest Klasse 8

DK8_Testheft__Heft_C__2013-14.pdf

Testheft für den Kompetenztest Deutsch Klasse 8 Schuljahr 2013/14

Hörtext für die 8. Klasse

http://www.sachsen-macht-schule.de/schule/7809.htm (37MB)