Schüleraustausch – Straßburg 2015

Vom 4. bis 11. Dezember 2015 besuchten wir, die Klasse 9.4, die europäische und elsässische Hauptstadt Straßburg, um dort einen Schüleraustausch mit Schülern des internationalen Gymnasiums „Lycée International des Pontonniers“ zu absolvieren.  Voller Aufregung und Erwartungen kamen wir am Freitag gegen 16 Uhr mit dem TGV an und wurden aufgeschlossen von unseren Austauschschülern empfangen.

Am Wochenende lag die Gestaltung des Programmes in der Hand der Gastfamilien – so hatte jeder Schüler die Möglichkeit, Straßburg von den unterschiedlichsten Seiten zu sehen und seinen Austauschpartner näher kennenzulernen.

Nach dem Wochenende in den Gastfamilien begann für uns eine aufregende sowie abwechslungsreiche Woche in Frankreich.  Es erwartete uns ein kunterbuntes Programm, bei dem wir die Stadt Straßburg mit all ihren Facetten kennenlernen durften und verschiedene beeindruckende Sehenswürdigkeiten besuchten.

Dabei durfte natürlich ein Besuch im Europaparlament nicht fehlen, genauso wie eine Besichtigung der beeindruckenden Kathedrale im Zentrum Straßburgs oder eine interessante Führung durch das Schokoladenmuseum in der Nähe von Straßburg. Auch hatten wir im sogenannten „Le Vaisseau“ unseren Spaß: In diesem interaktiven Ausstellungsgelände für Kinder und Jugendliche erwarteten uns zahlreiche Angebote nach dem Motto „Wissenschaft macht Spaß“ – und den hatten wir auch wirklich.  Weitere Punkte, die auf dem Programm standen, waren beispielsweise eine Stadtführung durch das Zentrum Straßburgs oder eine interessante und schöne Bootsfahrt auf der Ill. Nachdem wir bereits im Lycée eine kleine Einführungsstunde zum international bekannten  französischen Künstler Tomi Ungerer bekommen haben, lernten wir in  seinem Museum weitere neue Dinge über ihn kennen und tauchten in die Welt seiner künstlerischen Werke ein. Dann ging es auch schon an das kreative Arbeiten im Museum: Wir haben uns nicht nur mit unseren Austauschschülern über unser Lieblingsbild ausgetauscht, Skizzen angefertigt und einige Notizen über Tomi Ungerer gemacht. Diesmal durften wir einmal „Kunstfälscher“ spielen: Aufgabe war es also, ein Kunstwerk aus dem Museum von Ungerer auszuwählen, was uns besonders berührte und dieses abzuzeichnen. Im zweiten Schritt lag es an uns, auf welche Art und Weise wir das Kunstwerk nun kreativ verfremden wollten.

Der Schüleraustausch war nicht nur eine gute Möglichkeit, unsere Sprachkenntnisse zu erweitern, indem wir im alltäglichen Leben unser Französisch dort anwenden und verbessern konnten, wir haben Straßburg von den verschiedensten Seiten kennengelernt und natürlich neue Kontakte geknüpft. Auch wenn die Franzosen an unserem Programm aufgrund von schulischen Gründen meist nicht teilnehmen konnten, haben wir dennoch in unserer Freizeit und am Wochenende eine schöne Zeit mit ihnen verbracht und Dinge gemeinsam unternommen. Als Abschluss durfte ein gemeinsames Abendessen natürlich nicht fehlen.

In Straßburg konnten wir viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln, weshalb wir uns jetzt schon auf den 2. Teil des Austausches freuen: Im März werden die Franzosen ihre Reise nach Leipzig antreten!