Austausch März 2016

Am Montag, dem 7.3.16 haben wir um 18:23 Uhr voller freudiger Erwartung unsere Austauschschüler aus Pully in der Schweiz vom Bahnhof abgeholt. Nachdem wir seit mehreren Montaten im schriftlichen Austausch standen, wollten wir uns nun endlich direkt kennlernen.

Die meisten Schüler sind mit ihren Austauschschülern dann nach Hause gefahren und haben dann nur noch Abendbrot gegessen, ein bisschen gequatscht und sind dann ins Bett gegangen.

Am Dienstag, dem 8.3.16 haben wir uns um 8:00 Uhr in der Aula getroffen und Frau Dr. Seipel hat unseren Austausch offiziell eröffnet. Danach hatten wir drei Unterrichtsstunden: Géo , Sächsisch und Musik. Nach den Unterrichtsstunden gab es in der Schule Mittagessen. Nach einer kutzen Pause ging es anschließend in die Stadt, wo wir eine Stadtrally durchführten. Jedes Team, bestehend aus dem Leipziger Schüler und seinem Austauschartner, hat vier Bilder bekommen, die wir dann in der Stadt suchen mussten. Dazu sollten in deutscher und französischer Sprache identische Texte verfasst werden. Nach der Rally trafen wir uns in der Moritzbastei, wo wir uns nach dem vielen Laufen durch die Stadt mit Getränken stärkten. Während die Leipziger an den Texten weiter feilten, erhielten die Schweizer eine Führung durch die Moritzbastei, die wir Leipziger schon vor ein paar Jahren bereits einmal mitgemacht hatten. Anschließend ging es nach Hause oder auf eine kurze Shoppingtour durch die Stadt. Es war ein schöner erster gemeinsamer Tag.   

Luka, Klasse 7.1

Mittwoch, 09.03.2016

Auch heute war wieder mal ein erlebnisreicher Tag mit den Austauschschülern aus der Schweiz.

Vormittags teilten wir uns in 2 Gruppen auf.

Gruppe 1 kochte im Erlebnisrestaurant ein  Mittagessen  sächsischer  Art. Als Vorspeise gab es eine Kartoffelsuppe, die Hauptspeise war das Gericht Leipziger Allerlei, was aus Gemüse und Grießbällchen bestand, und zum Nachtisch gab es Leipziger Lerchen und Quarkkeulchen mit Apfelmus. Selbstverständlich war alles von uns selbst gemacht und wir lernten so ganz nebenbei ein paar neue Vokabeln. Den meisten schmeckten alle Gerichte, vor allem die, die man mit seinem  Austauschpartner sowie ein paar anderen Schülern selbst gemacht hatte.

Gruppe 2 widmete sich in der Jugendkulturwerkstatt der Fotobearbeitung, dem Theater und eine Soundprojekt. Dazu morgen mehr. Alle Aktivitäten  waren interessant gestaltet! Nachmittags trafen sich beide Gruppen am Zoo. Jedes Pärchen  löste gemeinsam Aufgaben, sammelte beispielsweise möglichst viele Tiernamen in beiden Sprachen. Bald erfahren wir, wer die meisten gefunden hat. Die beiden werden eine tierische Überraschung bekommen. Vergnügt bei schönstem Sonnenschein zeigten wir unseren Gästen gern unseren tollen Zoo. 

Trotz eines kleinen Zwischenfalls, bei dem  eine Ziege wohl großen Appetit auf einen Aufgabenzettel hatte und ihn genüsslich fraß, gefiel der Zoobesuch allen sehr gut! Oder vielleicht auch gerade deswegen.

Anna, 7.1

Donnerstag, 10.03.

Heute ging es am Vormittag in den Gruppen weiter, sodass wir, die gestern im Kinderrestaurant waren, in die Jugendkulturwerkstatt gingen. Nach Interessen wählten wir uns in die Projekte „Photoshop“, „Sound“ oder „Theater“ ein.

In der Theatergruppe ging es nach tollen Warm-up-Übungen darum, Vorurteile den Deutschen und Schweizern gegenüber pantomimisch in kleinen Spielszenen darzustellen. Für die Darsteller und späteren Zuschauer war es sehr lustig.

Die Foto"künstler" karikierten bekannte Personen wie Jonny Depp und ließen die Gesichter von 2 Schülern zu einem werden.

Die Soundgruppe nahm mit verschiedenen Musikinstrumenten, Aufnahmegeräten und Tonträgern Klänge auf, die dann ganz individuell neu abgemischt wurden.

Am frühen Nachmittag trafen wir uns alle im Zeitgeschichtlichen Forum und wurden durch die Dauerausstellung geführt, die Schweizer in französischer Sprache. Wir erhielten so einen Einblick in eine Zeit, die nur unsere Eltern und Großeltern kannten.

Besonders beeindruckend fand ich, dass eine ganze Schulklasse geflohen ist.

Roya, 7.1

Freitag, 11.03.

Am Freitag hatten wir zuerst 2 Stunden Sport mit Frau Knoblauch. Wir haben viele Spiele gespielt, wie zum Beispiel Völkerball oder Zombieball.

Anschließend sind wir in die Deutsche National Bibliothek gegangen. Dort wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Unsere Gruppe hatte zuerst eine Führung durch die Bibliothek. Der Mann, der die Führung geleitet hat, erzählte uns viel über die Gründung und den Bau der Bibliothek, aber auch darüber, wie viele Bücher sie in der Nationalbibliothek haben. Zurzeit sind es 20 Millionen, und pro Tag kommen 1000 Bücher dazu. Besonders interessant ist auch die Tatsache, dass alle Internetseiten mit der Bezeichnung „de“ aller halben Jahr komplett archiviert werden, also auch dieser Text.

Als wir fertig waren, wurden die Gruppen gewechselt und die anderen erhielten eine Führung durch das Haus.

Nun stellten  wir im  Atelier Linolschnitte her. Es war sehr interessant, da jeder ein anderes Motiv gewählt hatte.  Für einige war es allerdings auch eine schmerzhaft Erfahrung, mit den Linolmessern umzugehen. Aber keine Sorge, mehr als ein Pflaster war jeweils zur Verarztung nicht nötig. Die fertigen Druckerzeugnisse nehmen wir unseren Austauschpartnern mit in die Schweiz, da diese noch bis zum Montag trocknen mussten. 

Abends stieg noch eine tolle Party in der Moritzbastei, die dank eines Vaters eines Mitschülers dort möglich war. Nach leckerem Essen wurde zu der von uns mitgebrachten Musik wild getanzt. Naja, anfangs tanzten wie gewöhnlich vorrangig die Mädchen, aber das änderte sich im Laufe des Abends. Es war ein wunderschöner Abschluss einer erlebnisreichen Woche.

Runa, 7.1
 

Samstag, 12. 3. 2016

Am letzten Tag, den wir vollständig mit unseren Austauschschülern  verbracht haben, war Familientag. Viele meiner Klassenkameraden fuhren zusammen nach Dresden, Berlin oder blieben einfach in Leipzig, um ein bisschen shoppen zu gehen (was sich auch lohnt, denn in der Schweiz ist alles viel teurer als in Deutschland, das kann ich aus eigener Erfahrung bezeugen).

Auch das Völkerschlachtdenkmal, das Asisi-Panometer über das Great-Barrier-Reef in Leipzig und das über die Mauer in Berlin waren an diesem Tag sicherlich gut besucht. Am Abend wurden viele Restaurants aufgesucht.

Ich habe mich mit meinem Austauschschüler und Freunden im Indoor-Kletterwald getroffen, wo wir zwei sportliche Stunden verbrachten. Eigentlich wollten wir ja draußen klettern gehen, aber das Wetter war an diesem Tag eher auf ,,indoor“ gestimmt :-). 

Trotzdem genossen wir einen sehr schönen letzten Tag.

Paula, 7.1

SCHAT Leipzig – Pully, 09. bis 15.3.2014

ANKUNFT UND DER ERSTE TAG

9. März 2015 18.30 Uhr: Wir standen am Bahnhof und warteten auf den Zug. Alle hatten sich versammelt und waren schon ganz aufgeregt wie ihre Austauschschüler in „real life“ aussahen.

18:46 Uhr: Der Zug fuhr ein und die Spannung stieg. Wir hielten ein Plakat mit dem Namen unserer Austauschschülerin hoch. Als Paloma endlich kam, freuten wir uns riesig. Wir fuhren nach Hause und aßen eine leckere Suppe. Danach quatschten wir  noch ein bisschen und später gingen wir ins Bett.

10. März 2015 6:30 Uhr: Wir wachten auf und gingen frühstücken. Wir waren noch alle sehr verschlafen. Um 10 nach 7 gingen wir zur Bahn und fuhren in die Schule. 7:45 Uhr: In der Schule trafen wir alle unsere Freunde und ihre Austauschschüler. Wir redeten viel über den Austausch. Um 8 Uhr begrüßte Frau Dr. Seipel die Austauschschüler herzlich. Danach hatten wir 3 Stunden Unterricht. 13:00 Uhr: Nach dem Mittagessen sind wir zum Augustusplatz gefahren. Dort starteten wir unseren selbstgestalteten Stadtrundgang. Ganze 2 Stunden waren wir unterwegs und präsentierten die Innenstadt, zum Beispiel das Gewandhaus und die Thomaskirche. Danach waren wir sehr erschöpft und fuhren nach Hause, um ein wenig zu entspannen. 15:40 Uhr: Zuhause angekommen, aßen wir ein Stück Kuchen. Wir lachten sehr viel, quatschten und schauten uns Videos an. 19:00 Uhr: Wir aßen Crêpes zum Abendessen und hatten dabei viel Spaß.

Wir freuen uns schon sehr auf morgen und die restliche Zeit.

Mila und Lina (Klasse 7.1)

Zweiter Tag - Workshop-Arbeit

Alle Austauschschüler und die Klasse 7.1 haben sich um 8.45 vor dem Zeitgeschichtlichen Zentrum getroffen. Viele kamen entweder viel zu früh oder viel zu spät. Um 9 Uhr ging es dann rein ins warme Museum. Wir hatten uns eine Führung angehört. Die Schweizer auf Französisch und die Deutschen auf deutsch. Es war sehr interessant und ich fand es selbst sehr gut gemacht und interaktiv. Schade, dass wir nicht alles sehen konnten. Danach hatten wir 1-2 Stunden Freizeit. Meine Austauschschülerin Jeannette und ich haben uns in den Höfen gemütlich gemacht. Einen Kaffee getrunken und einen Cupcake gegessen. Danach haben wir geredet und uns den Plan für die nächsten Tage angesehen. Doch bald mußten auch wir los. Ich holte mir schnell noch etwas zu essen, bevor wir beide die Gruppe wiedergesehen haben. Danach ging es erstmal zur Schule. Wir haben alle gegessen und geredet. Später gingen wir zu einem Workshop.

Die einen Filzen, die anderen machten Theater, manche waren am Computer oder manche machten den Workshop Keramik. Am Ende stellten alle Gruppen ihre Meisterwerke vor. Doch die Theatergruppe hatte alle zum Lachen gebracht. Wir sollten eine kleine Szene über Vorurteile von Schweizern und Deutschen machen. Es war witzig anzusehen, wie ein Austauschschüler, Kieran, mit dem T-shirt in der Hose uberpünktlich da war und nach dem Bier fragte. Und Caspar klatschte ihm Geld ins Gesicht. Zu guter Letzt gingen ganz viele Mädchen mit mir shoppen. Doch da es so viele waren und sie nicht wussten wohin, stellte ich mich vor die Bahn und rief "kommt ihr kleinen Enten", doch als alle vorbei gingen, klingelte der Bahnfahrer und ich sprang auf und lief weg.

Beim Shoppen waren wir erstmals farbige Linsen kaufen für ein Filmprojekt und danach sind wir so gut wie in alle Läden gegangen, um zu shoppen und Kaffee zu trinken. Auf dem Rückweg sahen wir einen Straßenkünstler, der Seifenblasen machte. Claire und Jeannette haben ganz viel Fotos gemacht und dann selber welche platzen lassen. Wir kamen um 18.30 an und brachten noch schnell Claire nach Hause.

Dieser Tag war sehr turbulent trotz des Streiks.

Ich freue mich auf die nächsten Tage und den Rest des Austausches in der Schweiz, Lausanne.

Louise Maisonneuve 7.1

Dritter Tag - Sporttag

Früh haben wir uns getroffen, um gemeinsam zu frühstücken. Jeder hat etwas mitgebracht, was Deutsche zum Frühstück so essen. Dann hatten wir Zeit, uns umzuziehen und als wir fertig waren, haben in der Turnhalle Spiele gespielt, die wir uns selbst ausgesucht haben. Wir haben zum Beispiel Basketball und Paarzombie gespielt. Basketball war sehr anstrengend und die Schweizer waren sehr gut. Aber es hat Spaß gemacht Manche haben danach sogar auf dem Basketballfeld auf dem Schulhof weitergespielt.

Am Nachmittag sind wir dann in die Inspirata gegangen. Da gab es lauter verwirrende optische Täuschungen und beeindruckende Experimente zum selbst Ausprobieren. Außerdem haben gab es viele lustige Spiele. Am besten hat mir ein schiefes Zimmer gefallen, wo es auf Fotos ausgesehen hat, als wären die vorderen riesig und die hinteren klein. Dann waren wir noch mit anderen in der Stadt, wo die Schweizer zum letzten Mal in Leipzig shoppen konnten. Das haben sie ausgenutzt, weil es in Deutschland ja viel billiger ist. Als wir zu Hause waren, haben meine Austauschschülerin, meine Mutter und ich Spiele gespielt. Danach sind wir müde ins Bett gefallen. Das war ein sehr lustiger Tag.

Luisa Gilbert (7.1)

Vierter Tag - Zoo

Heute, den 13.3.2015 waren wir mit unseren Austauschschülern im Zoo Leipzig. Wir hatten eine kleine Aufgabe, drei Tiere näher zu beschreiben.

Unsere Gruppe  nahmen Alligator, kleiner Panda und Ozelot. Wir hatten 2:30h Zeit. Wir haben viele Tiere gesehen, die man sonst nicht sieht den Ozelot, die Tapire und viele andere.

Im Gondwanaland haben wir eine Bootstour gemacht. Es war sehr interessant. Es gab viele Neuheiten seit dem letzten Mal, als ich im Zoo war. Unseren Austauschschülern hat es sehr gut gefallen. Sie haben vorher noch nie einen so großen Zoo gesehen und waren beeindruckt von den vielen verschiedenen Tieren, die es gab.

Im Gondwanaland war es sehr warm und wir freuten uns, als wir wieder draußen waren. Danach sind wir wieder zurück in die Schule gefahren und haben Mittag gegessen. Später haben wir eine kleine Auswertung gemacht, wie es im Zoo war. Danach war Freizeit in den Familien.

Ich bin mit meinem Austauschschüler auf das Völkerschlachtdenkmal gegangen, weil ich denke, es ist eine sehr wichtige Sehenswürdigkeit. Es war ein ziemlich schöner Ausflug in den Zoo und auf dem Völkerschlachtdenkmal hatten wir eine sehr gute Aussicht.

Jannik Singer (7.1)