ExperiNat 2014

Ein naturwissenschaftlicher Wettbewerb, organisiert und finanziert von den Stadtwerken Leipzig

„Entdecke, was dahinter steckt“

Am Freitag, dem 21.03.2014 war unser erster Modultag. Ich war an diesem Tag an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig. Treff war 8:20 Uhr. Ich war 2 min zu spät und alle waren bereits verschwunden. Schon sich durchzufragen war ein Erlebnis! Als ich dann den Raum gefunden hatte, hatte ich noch nichts verpasst. Das Thema des Tages war „Die Zeit“. Wir haben eine Präsentation mit vielen geschichtlichen und mathematischen Fakten erhalten. Im Anschluss bekamen wir eine Führung durch die Hochschule.

Nach einer kurzen Pause kamen wir dann auf die eigentliche Aufgabe des Tages. Ziel sollte es sein, eine Binäruhr selbst zu bauen. Nach einer kleinen Erklärung wie die Umrechnung funktioniert, ging es ans Basteln. Da uns ein Zettel mit genauen Anweisungen vorlag war diese Aufgabe ein leicht zu erreichendes Ziel. Nur war ich der Einzige, der schon mal einen Lötkolben in der Hand gehalten hatte und konnte somit schon 13:00 Uhr gehen, während die anderen noch arbeiteten.

Am darauf folgenden Montag fand mein Modul in der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig statt. Nach der Ankunft bekamen wir direkt einen Aufgabenbogen mit theoretischen mathematischen Problemen, die wir lösen sollten. Da diese aber niemand wirklich erfasste, blieben alle Blätter nahezu unberührt. Aber dann kamen wir zum praktischen Teil. Nach ein paar bereits aus dem Physikunterricht bekannten Experimenten war erst mal eine Pause. In dieser gingen wir in die Kantine und aßen Mittag. Danach wurde der Tag spannend. Wir bekamen einen Schaltplan und einen Haufen Bauteile. Nun sollten wir diese auf einer kleinen Platine zusammen löten. Es sollte ein kleines Gerät entstehen, was man zwischen eine Audioquelle und ein paar Lautsprecher schließen kann und welches dann 4 LEDs im Takt leuchten lässt. Die nächsten 4 Stunden vergingen nur mit Arbeit. Einer nach dem anderen hat die Nerven verloren und abgebrochen, da das ganze ja freiwillig war. Am Ende waren wir nur noch zu zweit. Und 16:14 Uhr war es dann soweit, ich war fertig. Dann kam das Beste, es funktionierte auch noch!

Die beiden Tage haben mir sehr viel Spaß gemacht, auch wenn der Wissenszuwachs nicht sonderlich hoch war.

Malte Schönert