Heureka - 2014

Lerncamp des Kantgymnasiums und des Reclamgymnasiums im Naturfreundehaus Grethen 14.04. - 16.04.2014

Montag

Bereits zu sehr früher Stunde trafen wir uns alle am Leipziger Bahnhof. Nach einer kurzen angenehmen Zugfahrt und einem kleinem Wandertrip bei mäßigem Wetter, durch die ‚,Sächsische Tundra‘‘, erreichten wir unser Ziel: das Naturfreundehaus in Grethen. Gleich nach unserer Ankunft ging es mit einer Lernstrategiestunde los. Dabei lernten wir uns alle besser kennen und im Anschluss konnten wir endlich unsere Zimmer beziehen. Nach einem guten Mittagessen, erwartete uns dann Französisch- und Englischunterricht. Wir haben dabei kleine Kurzfilme über typische französische Essgewohnheiten gesehen und mussten dann selbst Regisseur spielen und nach einer Vorlage eine weitere typische Essgewohnheit in französischer Sprache darstellen. Auch wenn wir uns dabei ziemlich konzentrieren mussten, so hat es doch Spaß gemacht. Gleich danach ging es ‚,handwerklich‘‘ richtig zur Sache. Während die einen sich über fallende Dominosteine ärgerten, beschäftigten sich die Andern mit einem kleinen Modellauto, das mit Gummimotor angetrieben wurde. Das war sehr lustig und wir haben viel zusammen gelacht. Nach dem Abendessen wurde es dann erst richtig laut. Wir trommelten gemeinsam, auf japanische Weise, ‚,Hänschenklein‘‘. Dabei kommt es sehr auf den Rhythmus drauf an, was uns nicht immer leicht viel, trotzdem hatten wir bei dem Lärm einen riesen Spaß. Danach fielen wir alle todmüde ins Bett und freuten uns auf neue Aufgaben am morgigen Tag.

Zimmer 2

Dienstag

Nach dem dienstagmorgentlichen Frühstück starteten wir mit den beiden Modulen Psychologie und Lernstrategie. In letzteren wurden wir mit verschiedenen Lernmethoden vertraut gemacht. Im Modul Psychologie bekamen wir einen kleinen Einblick in verschiedene Bereiche derselben. Danach führten wir das Rohrhatische Experiment durch, welches uns über unsere eigenen Hoffnungen aufklärte. Nachdem wir Mittag gegessen hatten, kamen zwei Geschichtslehrerinnen des Kantgymnasiums und eine Kunstlehrerin des Reclamgymnasiums um uns zu unterrichten. Im Modul Geschichte versetzten wir uns in die Rolle von berühmten Philosophen und Wissenschaftlern und gestalteten eine Talkshow. Die Kunstlehrerin gab uns die Aufgabe die Natur "aufzuräumen". Das heißt, wir sollten z.B. Äste nach der Größe sortieren und vor allem Kontraste erkennbar machen. Alles war Kunst. Im Anschluss stellten wir unser NaWi-Projekt vom Vortag fertig. Als Abschluss des Tages aßen wir zum Abendbrot Gegrilltes.

Zimmer 8

Mittwoch

Am Mittwoch gab es zuerst 8 Uhr 30 Frühstück in der Kantine. Brötchen und verschiedene Aufstriche waren im Angebot. Wir alle fanden es sehr lecker. Nach dem Frühstück folgte eine Doppelstunde Mathe-Geografie. Die Geo-Schüler hatten das Pech draußen arbeiten zu müssen, denn im Freien war es saukalt. Dennoch war es sehr interessant, die Umgebung zu kartographieren. Nachdem wir fertig waren, haben wir unsere Skizzen anhand eines professionellen Plans überprüft. Es waren einige Fehler dabei. Die Mathe-Schüler indessen brüteten über ihren Aufgaben. Die Stunde war gewöhnungsbedürftig. Es gab drei Aufgaben zu lösen, dabei ging es um Logik und Ostern. Nach der Mathe-Stunde gab es Mittagessen, es war „leicht“ versalzen. Danach hatten wir Freizeit. Als Nächstes folgte die Abschlussrunde. Wir präsentierten unsere fahrenden und nicht-fahrenden Autos, die wir in NaWi gebaut hatten. Außerdem wurden die Meinungen zum Lerncamp ausgetauscht. Nachdem wir das beendet war, hatten wir eine Stunde Freizeit, bis wir dann nach Großsteinberg gelaufen sind. Während der „Wanderung“ haben wir viel gelacht und uns unterhalten. Dann, so gegen vier, kam der Zug nach Leipzig. Leider konnten wir im Zug nicht nebeneinander sitzen, da der relativ voll war. Als wir in Leipzig ankamen war es ungefähr halb fünf. Danach gingen wir nach Hause.

Zimmer 7