13.12.2012

Nach einem anstrengendem Anreisetag und der ersten Nacht bei den Gastfamilien starteten alle gut erholt, ausgeschlafen und voller Vorfreude in einen angenehm warmen, zweiten Tag hier in Leipzigs israelischer Partnerstadt Herzliya. Geplant war zunächst ein gemeinsames Frühstück in der Schule unserer Austauschpartner, der Harishonim High School.

Auch wenn die Pünktlichkeit nahezu aller zu wünschen übrig ließ, saßen wir schlussendlich doch in einer schönen Runde gemeinsam am Tisch und ließen uns landestypische Spezialitäten wie das "Hummus", ein Kichererbsenpüree, schmecken. Der Vormittag wurde durch verschiedene sportliche und kreative Aktivitäten ausgeschmückt. Außerdem besuchten wir, nachdem wir für jeden männlichen Teilnehmer unserer Delegation eine Kopfbedeckung gefunden hatten, eine Synagoge und erfuhren später im "Herzelia historical museum" einige interessante Dinge über die Entstehungsgeschichte der wunderschönen Kleinstadt hier in Israel.

Nach einer halbstündigen Busfahrt erreichten wir dann unser nächstes Tagesziel: den Nationalpark "Apollonia", der eine Dokumentation einer antiken Kreuzfahrerstadt über einen Zeitraum von circa 3000 Jahren darstellt und mit einer atemberaubenden Landschaft, sowie einem herrlichen Ausblick auf das Mittelmeer bei uns allen für Begeisterung sorgte.

Der Eintritt in eine alte, arabische Moschee wurde einigen von uns leider verwehrt. Die Bedingungen, dass Frauen eine vollständige Kopfbedeckung und lange Kleidung tragen müssen, konnten wir nicht erfüllen und blieben deshalb ohne unsere Jungs draußen. Währenddessen vertrieben wir uns die Zeit an der Mittelmeerküste. Den krönenden Abschluss des Tages lieferte uns dann das "Max Brenner", eine Schokoladenbar, die wirklich keine Wünsche offen ließ. So kehrten wir am späten Abend nach einem lehrreichen Tag voller neuer Eindrücke zurück in unsere Gastfamilien, um neue Kraft für den kommenden Mittwoch zu tanken.

Constanze Müller