19. Juni 2012

Vive la France

Unter diesem Motto stand das zweite Benefizkonzert, das, wie schon im vergangenen Jahr, erneut unter der Leitung von Graham Welsh stattfand. Das Konzert verlief erwartungsgemäß sehr erfolgreich, alle Karten waren verkauft!

Das Programm mit dem französischen Titel startete mit dem Prélude aus dem Te Deum von Marc-Antoine Charpentier, bei dem schon gleich zu Anfang alle Instrumentalisten gemeinsam auf der Bühne standen. Im Musikunterricht der 5. Klassen wird das Te Deum übrigens als ein Beispiel für das kleine Rondo behandelt!

Im Folgenden war Instrumental- und Vokalmusik vom Feinsten zu hören. Die Stücke waren geschickt und mit Liebe ausgewählt – mal lyrisch, mal verspielt und dann wieder extrem virtuos. Sehr interessant fand ich zum Beispiel den Elefanten aus dem „Karneval der Tiere“, statt auf dem Kontrabass wurde er beim Benefizkonzert auf dem Fagott gespielt.

Den (fast) krönenden Abschluss bildete ein Medley bekannter französischer Melodien, die Graham Welsh eigens für dieses Konzert besonders witzig arrangiert hatte. Dem folgten Jubel, Standing Ovations und die Zugabe „Oh, Champs Elysées“, das viele aus dem Publikum gleich mitsangen. Blumen für alle beteiligten Eltern wurden übergeben, verbunden mit der Hoffnung, dass es noch viele Konzerte dieser Art geben wird.

Danke noch einmal allen Mitwirkenden, auch an die Helfer „hinter den Kulissen“, auch an alle diejenigen, die das Imbissangebot im Anschluss organisierten.

Ganz besonderer Dank gilt natürlich Graham Welsh (Klavier) für das musikalische Arrangement des Abends sowie den Künstlern Cordula Albrecht-Schumann (Sopran), Anna Garzuly-Wahlgren (Flöte), Dorothea Hemken (Viola), Max Hilpert (Horn), Claire Hochschild (Fagott), Henrik Hochschild (Violine), Bettina Reinke-Welsh (Mezzosopran) und Henrik Wahlgren (Oboe)!

Ich wünsche mir ein nächstes Mal!

H.-J. Hölzel