Skilager der Klassen 7.2 – 7.3 – 7.5 März 2012

Es begann an einem Samstagmorgen, da wir auf dem Parkplatz standen und misstrauisch den Doppeldecker betrachteten, der uns weit hinter die Grenzen Deutschlands bringen sollte. Während wir uns noch den Schlaf aus den Augen rieben, wurde unser Gepäck lieblos in dem Bus verstaut, sodass auch die letzte Tasche hineinpasste. Dann endlich durften wir den Bus stürmen und unsere Eltern im heillosen Chaos zurücklassen.

Die Fahrt begann. Der Weg schien uns endlos lang, doch wir wurden reichlich von Schlagermusik und gelegentlichen Einlagen des Busfahrers unterhalten. Schließlich erreichten wir irgendwann am Ende der Welt das kleine, verträumte Kuhdorf Natz. Trotz der ungewohnten Landluft gefiel uns unser winziges, einzigartiges Hotel auf Anhieb. Nach einer reichhaltigen Mahlzeit und einer kleinen Einführung in unseren schon bald alltäglichen Tagesablauf fielen wir geschafft in die Betten und sangen und redeten uns in den Schlaf.

Schon am nächsten Morgen mussten wir lernen, wie es ist, sonntags früh aufzustehen. Doch schon bald würden wir merken, dass es sich gelohnt hatte. Wir fuhren mit dem Bus zu den letzten schneebedeckten Pisten, besorgten uns passende Skiausrüstungen, von der wir wegen der Unbequemlichkeit vorerst nicht sehr begeistert waren und fuhren mit der Gondel zu den Hängen hinauf. Dort versammelten sich die Anfänger, die zum ersten Mal auf Skiern standen – ängstlich, miss oder voller Vorfreude. Unsere Skilehrer jedoch, Frau Wenske und Herr Seidel, beruhigten uns und führten uns „step by step“ in die Grundlagen der Wissenschaft des Skifahrens ein. Die Zeit verging wie im Flug, wir lernten voller Freude das Beschleunigen, Bremsen und Kurven fahren. Die kleineren Niederlagen, die wir erfahren mussten, wurden schnell vergessen. Bereits am dritten Tag rasten wir unsere erste Piste ins Tal hinab. Einige mussten lernen, wie es ist, die Ski nicht unter Kontrolle zu haben oder einem Snowboarder auf schmerzhafte Weise zu begegnen. Aber selbst das konnte den Stolz und die Freude, die Abfahrt gemeistert zu haben, nicht trüben.

Es war für uns alle eine großartige Erfahrung. Mit jedem Tag wurden unsere Strecken anspruchsvoller, nicht nur weil der Schnee langsam schmolz. Allzu bald kam der letzte Tag und vielen von uns Anfängern wurde der größte Traum erfüllt – wir meisterten die lange und anspruchsvolle Talabfahrt. Das war eine Wiedergutmachung für den Theorietest, den wir am Vortag schreiben mussten. Zu unsere Überraschung erfuhren wir, dass alle von uns gute Ergebnisse erzielt hatten. Letztendlich verloren alle ihre Angst vor steilen Hängen, nur ein gewisser Respekt blieb.

Wir verbrachten sechs wundervolle Tage, schlossen Freundschaften mit anderen Klassen und traten mit Bedauern die Rückreise wieder an. Der einzige Trost war, dass wir wieder unsere Familien in die Arme schließen und uns an die vergangene Zeit erinnern konnten, in der Hoffnung, Skikurs noch einmal erleben zu können. Auf unserer Rückreise wurde uns noch einmal die Schönheit der Landschaft, die uns die ganze Zeit umgab, bewusst.

Miriam und Teresa

Skilagersong 2012

 

Wir sind auf Klassenfahrt in Südtirol

und fühlen uns echt pudelwohl.

10 Stunden waren wir unterwegs

und das ging uns echt auf den Keks.

Wir waren noch sehr wacklig auf dem Hang,

doch dann kamen unsere Freunde, der Hafimann

und Frau Knospe gleich hinten dran.

Sie lehrten uns: „ Es gibt die weiße, die braune

und die grüne Piste.“

Was man ja eigentlich wissen müsste.

Ich probierte die braune aus

und ich sag euch, das war echt ein Graus!

Aber unser Lied ist noch nicht aus!

Am Ende haben´s dann alle geschnallt

und es ist nur Malte wirklich auf die Pfote geknallt.

Jetzt ist unser kleines Liedchen aus

und wir warten auf den Applaus.

Written by Emma, Luisa und Weda – 7.2